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Reinier-Vater kritisiert BVB scharf

Reinier-Vater kritisiert BVB scharf

Real-Leihgabe Reinier hat bei Borussia Dortmund bislang nicht Fuß gefasst. Sein Vater ist überzeugt, dass das zum Großteil am BVB liegt.
Felix Magath sprach im STAHLWERK Doppelpass davon, dass Marco Reus besser sei als Erling Haaland. Ein Unterschied zwischen dem BVB-Kapitän und dem Norweger sei unter anderem die Gier.
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von SPORT1

Mauro Brasilia, Vater des Dortmunder Fußball-Profis Reinier, hat die Verantwortlichen der Borussia angesichts der Reservistenrolle seines Sohnes kritisiert.

„Der BVB verpasst Tag für Tag die Gelegenheit, einen talentierten jungen Mann weiterzuentwickeln und sich an ihm zu erfreuen. Es ist sehr merkwürdig, was in Dortmund passiert. Es ist schade - für beide Seiten“, sagte er im Gespräch mit Spox und Goal.

Der 19-jährige Offensivspieler ist noch bis Saisonende von Real Madrid ausgeliehen. Unter Trainer Marco Rose hat der brasilianische Olympiasieger seit seiner Rückkehr aus Tokio in sechs Kurzeinsätzen lediglich 66 Minuten Pflichtspielzeit gesammelt. Am Abend nach der Ansage schaffte es Reinier in die Startelf im Pokal-Duell mit Ingolstadt.

"Er kann der Mannschaft mit seinem Spielstil helfen, das wäre auch in manchen Spielen dringend notwendig gewesen", behauptet der Vater: "Er beherrscht die Spielkontrolle und Ballbesitzfußball wie nur wenige, aber es wirkt so, als habe Borussia Dortmund das nicht verstanden. Sie haben diese Option nicht genutzt."

Real erwägt Leihabbruch bei Reinier

Auch sein Stammverein Real Madrid ist alles andere als zufrieden mit der Entwicklung des Leihgeschäfts.

Wie die AS berichtet, überlegt man in der spanischen Hauptstadt die Leihe seines Offensivspielers im Winter bei Borussia Dortmund zu beenden und sich an einen anderen Verein zu wenden. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Wir möchten ihn grundsätzlich nicht abgeben. Natürlich werde ich mir aber alles anhören. Wenn jemand unzufrieden ist, weil er zu wenige Einsätze hat, dann unterhält man sich. Wir selbst werden aber nicht initiativ aktiv. Wir haben nun mal eine sehr große Konkurrenz in der Offensive“ sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor einigen Wochen zu SPORT1.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)