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Rummenigge: Bayern wollte Reus

Rummenigge: Bayern wollte Reus

Karl-Heinz Rummenigge erkennt bei Dortmunds Abwehrstar Mats Hummels ein entscheidendes Problem. Der FC Bayern wollte einst Marco Reus holen.
Ex-BVB-Spieler David Odonkor lässt nach dem 0:1 Gegentor der Dortmunder kein gutes Haar an Mats Hummels. Für Odonkor verteidigt Hummels die Situation zuvor "wie ein Bauer."
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von SPORT1

Karl-Heinz Rummnigge hat am Sonntag ein wenig gegen Mats Hummels gestichelt.

„Mats scheint schon den Eindruck zu vermitteln, dass er mit der Geschwindigkeit Probleme hat“, sagte der ehemalige Vorstandesvorsitzende des FC Bayern bei Sky 90 über den BVB-Verteidiger. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Es gebe gute Gründe dafür, dass der Verteidiger aktuell keine Berücksichtigung in der deutschen Nationalmannschaft finde. Dietmar Hamann, ebenfalls Teil der Runde, findet, dass „andere spielen sollten bei der WM“.

Hummels hatte beim 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart beim zwischenzeitlichen 1:1 durch Roberto Massimo nicht die allerbeste Figur gemacht. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Hummels erklärt Gegentor

„Massimo kommt mit ganz hohem Tempo in den 16er, ich komm von der Seite, versuche ihn noch zu stellen und seinen rechten Fuß festzumachen. Ich wollte ihn eigentlich auf seinen rechten Fuß lenken und muss ihn da auf seinen rechten Fuß schieben“, erklärte Hummels am Samstag bei Sky.

„Den Haken macht er dann gut und ich geh dann auch nicht hundertprozentig hin, um keinen Elfmeter zu verursachen. Aber klar, da in der Mitte darf er den Haken nicht machen.“ (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

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Rummenigge: Bayern wollte Reus

Rummenigge äußerte sich zudem zu Marco Reus. „Wir hatten Interesse 2012, da hat er sich für Dortmund entschieden.“

Auch in Richtung des Offensivspielers folgte ein kleiner Seitenhieb: „Viele Titel hat er damit bisher nicht gewonnen. Einen Pokal mal.“ Jupp Heynckes, der damalige Bayern-Trainer, „war an dem Spieler interessiert. Er hat sich dann für Dortmund entschieden, das muss man respektieren“.

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Der BVB-Star sei „ein guter, interessanter Spieler, der leider auch das Pech hat, dass er wahnsinnig viel verletzt ist. Das hat ihn in seiner Karriere regelmäßig zurückgeworfen“.

Reus hatte im April 2020 in der Sport Bild bestätigt, dass es eine Anfrage aus München gegeben habe. „Ich habe größten Respekt vor Bayern München und dem, was der Verein seit Jahrzehnten leistet. Aber ich wollte immer unbedingt für den BVB spielen. Das war immer der Verein, zu dem mich mein Herz hingezogen hat“, sagte Reus damals.

Haaland und Lewandowski? „Wäre ja Wahnsinn“

Rummenigge riet dem FC Bayern zudem von einer Verpflichtung von Erling Haaland ab.

„Bayern München hat Robert Lewandowski - das steht über Haaland. Man kann nicht beide haben in einer Mannschaft, das wäre ja Wahnsinn, weil einer immer auf der Bank sitzen müsste.“ Er könne „nur eine Empfehlung aussprechen: Robert zu halten!“

Aufgrund der 0:2-Niederlage gegen die Niederlande fährt das norwegische Nationalteam rund um Erling Haaland nicht zur WM 2022 in Katar, erneut verpasst der junge Stürmer ein international großes Turnier.
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Von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke habe er aber erfahren, „dass er alles in die Waagschale legen wird, dass Haaland zumindest noch ein Jahr in Dortmund spielt“. Der Vertrag des aktuell verletzten Stürmers läuft bis 2024.

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