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Bundesliga: Leipzig-Boss Mintzlaff stichelt gegen Lauterbach und fordert mehr Zuschauer

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Bundesliga: Leipzig-Boss Mintzlaff stichelt gegen Lauterbach und fordert mehr Zuschauer

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Leipzig-Boss stichelt gegen Lauterbach

Leipzig-Boss stichelt gegen Lauterbach

Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff fordert wieder mehr Zuschauer in deutschen Stadien. Zudem stichelt der RB-Boss gegen Karl Lauterbach.
Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder spricht im STAHLWERK Doppelpass über die Folgen die Corona für den Profi-Fußball hat.
. SPORT1
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von SPORT1

Anlässlich der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag forderte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff wieder mehr Zuschauer in deutschen Stadien – und sparte auch nicht mit Kritik. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Ich erhoffe mir endlich einmal klare Entscheidungen, die mit gesundem Menschenverstand getroffen werden. Vieles können wir nicht mehr nachvollziehen“, fand Mintzlaff bei DAZN klare Worte.

„Ich kann nicht nachvollziehen, dass der Fußball für alles herhalten muss, das ist für mich ein Stück weit Symbolpolitik“.

Söder-Ansage überraschte Mintzlaff

Beim 2:0- Sieg gegen den VfL Wolfsburg am Sonntag waren in der Red-Bull-Arena lediglich 1000 Zuschauer zugelassen.

Für Mintzlaff unverständlich: „Es gibt Opern, die sind voll mit 100 Prozent Auslastung indoor und wir haben bloß 1000 Zuschauer outdoor und müssen darunter leiden. Das ist natürlich nicht nachvollziehbar.“

Auch einen Seitenhieb in Richtung Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der zuletzt Oliver Kahn traf, konnte sich der RB-Boss nicht verkneifen.

„Ich hoffe, dass sich alle ausreichend Zeit nehmen, das vernünftig zu analysieren und der Bundesgesundheitsminister nicht nur in TV-Shows ist, sondern sich auch mal die Konzepte anschaut, die die Bundesliga vorlegt.“

Die Ansage von Söder, in Bayern wieder mehr Zuschauer zuzulassen, habe Mintzlaff „überrascht, aber auch gefreut“.

„Wir wollen auch nicht zu viel fordern“

Auch in Sachsen habe man bereits Signale bekommen, dass ein solcher Weg auch dort denkbar sei.

Dass es nicht von heute auf Morgen wieder ausverkaufte Stadien geben kann, ist Mintzlaff dabei durchaus bewusst.

„Wir wollen ja auch nicht zu viel fordern. Uns ist schon klar, dass wir noch in einer Pandemie sind“, stellte Leipzigs Geschäftsführer klar.

Dennoch habe man mit 2G+ „Konzepte auf den Tisch gelegt, die sicherstellen, dass man zumindest 30 oder 40 Prozent Auslastung ohne Probleme gewährleisten kann“.

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