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Kahn: „Muss immer schmunzeln, wenn...“

Kahn: „Muss immer schmunzeln, wenn...“

Mit Kingsley Coman bindet der FC Bayern einen weiteren Top-Star langfristig. Vorstandsboss Oliver Kahn geht in einer Kolumne auf die Hintergründe des Deals ein.
Kingsley Coman hat seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2027 verlängert. Diese genialen Szenen machten den Franzosen zum Großverdiener.
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von SPORT1

Im Juli 2021 hat Oliver Kahn das Amt des Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern von Karl-Heinz Rummenigge übernommen. Schon als legendärer Torwart des deutschen Rekordmeisters verewigte sich der 52-Jährige in den Geschichtsbüchern des Vereins. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

In seiner Kolumne „Der Kern des FC Bayern“ auf Linkedin erörterte Kahn nun die Beweggründe von Top-Spielern, bei Bayern bleiben zu wollen.

Kahn: „Muss immer wieder schmunzeln, wenn...“

Ein relevanter Faktor dafür seien einzigartige Ereignisse in der Klub-Geschichte. Vor allem das Tor von Kingsley Coman im Champions-League-Finale 2020 gegen Paris Saint-Germain sei „ein Moment, den die Fans des FC Bayern nie vergessen werden“.

Der Franzose selbst sei überrascht über sein Kopfballtor gewesen, wie Kahn schreibt: „Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn Kingsley erzählt, er selber habe diesen historischen Moment gar nicht gesehen: Kopfball zählt nicht zu seinen Kernkompetenzen, und er hatte bei seiner Aktion die Augen geschlossen. Augen zu und durch – ab und zu nicht das schlechteste Motto.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kahn: „Spieler werden Bayern“

Die Vertragsverlängerungen der Spitzenspieler, wie zuletzt im Fall von Coman, seien laut Kahn ein Grund zur Freude, auch bei den Fans: „Die Vertragsverlängerungen so vieler Schlüsselspieler dürfen unsere Fans optimistisch stimmen, dass der FC Bayern auch in den kommenden Jahren in der europäischen Spitze mitmischen wird. Unseren Verein zeichnet seit jeher eine hohe Kader-Kontinuität aus, und diesen Weg behalten wir bei.“

Kahn führte weiter aus: „Ich finde es großartig, wenn Spieler wie Kingsley Coman sagen, dass der FC Bayern für sie eine Heimat geworden ist. Denn das ist das Besondere an unserem Club, und das macht – neben den sportlichen wie finanziellen Möglichkeiten – einen wesentlichen Punkt aus.“

Der 52-Jährige erinnere sich auch an die Situation von Franck Ribéry. Kurz nach dessen Wechsel an die Isar im Jahr 2007 haben viele europäische Top-Klubs Interesse am Franzosen bekundet - unter anderem rief Real Madrid an und erkundigte sich nach dem Flügelstürmer -, dennoch blieb dieser beim FC Bayern.

Auch danach sei dies bei anderen Spielern oftmals der Fall gewesen: „Das Gleiche erlebten wir bei Arjen Robben, bei Javi Martinez, erleben wir jetzt bei Lewandowski oder Coman: Die Spieler werden Bayern. Und das im wahrsten Wortsinn.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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