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FC Bayern: Thomas Müller muss sich bei einer Vertragsverlängerung noch gedulden

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FC Bayern: Thomas Müller muss sich bei einer Vertragsverlängerung noch gedulden

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Warum sich Müller gedulden muss

Beim Bayern-Sieg gegen Leipzig stellt Thomas Müller einmal mehr seinen Wert für den Rekordmeister unter Beweis. In Sachen Vertagsverlängerung muss sich der 32-Jährige aber noch gedulden.
Bayern-Trainer Julian Nagelsmann ist nach dem Spitzenspiel gegen Leipzig sehr zufrieden mit seiner Mannschaft. Dabei lobt er vor allem Serge Gnabry und Kingsley Coman.
Kerry Hau
Kerry Hau

Der Assistkönig glänzt als Goalgetter! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Beim 3:2-Triumph im Topspiel gegen RB Leipzig besorgte Thomas Müller per Abstauber die Führung - und wäre, wenn ihm der VAR bei seinem wuchtigen Kopfballtreffer nicht zu Recht einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, beinahe noch zum Doppeltorschützen avanciert.

„Wenn man ein Tor schießt, das Licht flackert und die Leute sind da - für diese Gefühle lohnt es sich, zu ackern“, erklärte der 32-Jährige am Sky-Mikrofon. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Nach 30 Einsätzen in dieser Saison steht Müller bei ebenso vielen Torbeteiligungen (10 Tore, 20 Vorlagen). Der Ur-Bayer war in jedem seiner sechs vergangenen Bundesliga-Spiele an mindestens einem Treffer direkt beteiligt (3 Tore, 5 Vorlagen).

Nagelsmann über Müller: „Lebt von tragender Rolle“

Zahlen, die auch Julian Nagelsmann nicht verborgen bleiben. Geht es nach dem Trainer, stellt er seinen zuverlässigen Offensiv-Freigeist noch viele Jahre lang auf.

Bereits vor dem Duell mit RB machte er klar: „Thomas lebt sehr viel über seine Anerkennung, die er über Spielzeit kriegt und über die tragende Rolle. Damit ist von Trainersicht jedes Signal gesendet, das gesendet werden muss.“

Herbert Hainer hofft ebenso auf weitere Müller-Jahre an der Isar. „Ich würde mich freuen, wenn alle drei ihre Karriere hier beenden“, betonte der Bayern-Präsident bei Bild TV über den Mittelfeldspieler sowie Robert Lewandowski und Manuel Neuer, die in einer ähnlichen Situation stecken.

Bayern-Torhüter Manuel Neuer spricht nach der Partie gegen Leipzig über den Abgang von Nilkas Süle am Ende der Saison. Süle und er habe eine lange Zeit zusammen beim Rekordmeister gespielt.
02:03
"Immer blöd" Neuer äußert sich zu Süle-Abgang

Müllers Vertrag läuft noch bis zum 30. Juni 2023. Gespräche über eine Verlängerung? Bislang Fehlanzeige!

Grund zur Eile besteht von Vereinsseite aus aber auch nicht, wie Oliver Kahn am Rande des Leipzig-Spiels betonte. Man breche „nicht in Panikattacken aus“, dass Spieler wie Müller oder die ebenfalls bis 2023 gebundenen Neuer und Lewandowski noch nicht verlängert haben, stellte der Vorstandschef bei Sky klar.

Verträge von Tolisso und Lewandowski haben Priorität

Priorität haben nun erst einmal andere Personalien. Corentin Tolisso zum Beispiel, den die Münchner wie Niklas Süle ablösefrei verlieren könnten. Und selbst nach dem Franzosen dürfte erst Lewandowski an der Reihe sein. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Doch für Müller stellt seine Vertragssituation kein Problem dar. Der Bayern-Star wollte diesbezüglich allerdings auch nicht zu sehr ins Detail gehen. „Das lassen wir schön hier aus dem Fernsehen raus. Ich habe mich einmal dazu geäußert und der Rest bleibt im sportlichen Bereich“, stellte Müller klar.

Nagelsmann und Sportvorstand Hasan Salihamidzic seien im Vorfeld der Partie gegen Leipzig auf ihn zugekommen, um taktische Dinge zu besprechen und viel Glück zu wünschen. „Vertragsverhandlungen finden vor so einem Spiel eher nicht statt, das können wir gut sein lassen“, ergänzte Müller grinsend.

Beide Seiten geben sich also betont entspannt.

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