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Hertha BSC: Felix Magath trotz Fan-Versöhnung mit Kritik

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Hertha BSC: Felix Magath trotz Fan-Versöhnung mit Kritik

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Fan-Versöhnung, aber Magath motzt

Fan-Versöhnung, aber Magath motzt

Vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 beenden die Spieler von Hertha BSC dem Konflikt mit ihren Fans. Doch Trainer Felix Magath stößt das Thema noch immer übel auf.
Hertha BSC kann aufgrund der Niederlage gegen Mainz erst kommende Woche den Klassenerhalt klar machen.
. SPORT1
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von SPORT1

So weit, so bekannt - wie sich vor der Partie die Spieler nach einem mehrwöchigen Boykott auch mit den eigenen Fans versöhnten.

Doch Trainer Felix Magath stößt das Thema noch immer übel auf. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Magath: „Es hat uns abgelenkt“

Bei Bild ärgerte sich der 68-Jährige: „Das hätte schon viel früher in der Woche geregelt werden müssen.“ Doch stattdessen vollzog sich die Versöhnung erst direkt vor dem Mainz-Duell.

Nach dem Aufwärmprogramm ging die Mannschaft in die Ostkurve und stimmte sich zusammen mit den Fans auf das wichtige Heimspiel ein. Für Magath ein viel zu später und ungünstiger Zeitpunkt.

„Es hat uns abgelenkt, hat uns alle eingelullt“, erklärte Magath, der monierte, es habe anschließend die Konzentration gefehlt. „Das gilt für uns alle. Wir waren nicht so fokussiert, wie wir hätten sein müssen.“

Die Berliner verloren im Anschluss an die Versöhnung das Spiel gegen das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga mit 1:2. Mit dem Auftritt war der Coach nicht zufrieden, denn mit bereits einem Punkt hätte Hertha den vorzeitigen Klassenerhalt geschafft. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Berlin hat Klassenerhalt in eigener Hand

Magath hatte sich vielmehr eine Leistung wie beim Auswärtssieg in Augsburg erhofft: „Da haben wir gekämpft, haben mit Leidenschaft jeden Zweikampf angenommen, haben 90 Minute alles rausgehauen. Das erwarte ich jetzt auch in Dortmund.“

Berlin hat nach 33 Spieltagen drei Punkte mehr als der VfB Stuttgart, der aktuell auf dem Relegationsplatz verweilt. Hertha hat damit noch alles in eigener Hand, muss allerdings aufpassen, denn die Stuttgarter weisen das bessere Torverhältnis vor. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Das ist bei Punktgleichheit ausschlaggebend dafür, wer in die Relegation muss und wer gerettet ist. „Wir müssen nachsitzen, aber es ist noch alles drin“, blickt der 68-Jährige dennoch positiv auf den letzten Spieltag.

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