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BVB: Mats Hummels als Gewinner! Die Tops und Flops im Trainingslager

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BVB: Mats Hummels als Gewinner! Die Tops und Flops im Trainingslager

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Die Tops und Flops beim BVB

Die Tops und Flops beim BVB

Nach dem Trainingslager des BVB in Bad Ragaz ist es Zeit für ein erstes Fazit. Ein vermeintlicher Flop sammelt Pluspunkte, ein Leistungsträger der vergangenen Saison ist einer der Verlierer.
Der BVB muss zum Abschluss des neuntägigen Trainingslagers in Bad Ragaz in den Schweizer Bergen auch beim Testspiel gegen den FC Villarreal eine Niederlage hinnehmen. Trainer Edin Terzic analysiert die zwei Gesichter seiner Mannschaft.
Patrick Berger
Patrick Berger
Lukas Rott
Lukas Rott

1:3 gegen Valencia, 0:2 gegen Villarreal - mit zwei Testspiel-Niederlagen ist Borussia Dortmund am Samstag aus dem neuntägigen Trainingslager in Bad Ragaz abgereist.

Wenige Tage vor dem Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal bei 1860 München ist noch viel Sand im Getriebe. (DFB-Pokal: 1860 München - Borussia Dortmund, Fr. 20.45 Uhr im LIVETICKER)

„In dieser Woche ist viel passiert“, fasste Trainer Edin Terzic die Tage zusammen. „Wir hatten zwei Spiele mit zwei Niederlagen, das fühlt sich nicht gut an. Vor allem, dass wir insgesamt fünf Gegentore kassiert haben, ärgert uns am meisten.“

Der Blick geht bei ihm nach vorne: „Natürlich haben wir eine Menge Arbeit vor uns, die wird auch nicht bis Freitag abgeschlossen sein“, sagt er. „Am Freitag müssen aber erstmals die Ergebnisse stimmen.“

SPORT1 war im Trainingslager in der Schweiz dabei und nennt die Gewinner und Verlierer der bisherigen BVB-Vorbereitung.

Gewinner

Mats Hummels: Der 31 Jahre alte Routinier, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft, kam topfit aus dem Sommerurlaub. Im Englischen Garten in München schob er Sondereinheiten ein. Hummels wirkt spritziger und agiler als in der vergangenen Saison. Es macht den Eindruck, als wolle der Weltmeister von 2014 es seinen Kritikern noch mal zeigen. Trotz der Neuverpflichtungen von Niklas Süle und Nico Schlotterbeck stand er in den beiden Spanien-Testspielen in der Startelf. Klares Zeichen: Der Ex-Bayern-Star bleibt Vize-Kapitän und soll auch unter Terzic eine wichtige Rolle spielen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Raphael Guerreiro: Dass BVB-Kandidat David Raum schlussendlich zu RB Leipzig wechseln wird, dürfte ihm gefallen. Nun steht der Linksverteidiger in der Verantwortung und will den Fans endlich zeigen, was in ihm steckt. Der technisch begnadete Portugiese, dessen Leistungen in den vergangenen Jahren zu schwankend waren, war ein Verkaufskandidat, will den BVB aber partout nicht verlassen. Klubintern war sein unprofessioneller Lebensstil ein Thema. Damit ist offenbar Schluss, in den Leistungstests gehörte er zu den Besten. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Borussia Dortmund will auf deutscher Ebene in dieser Saison endlich die Lücke zum FC Bayern München schließen. Doch seit Wochen herrscht Umbruchsstimmung. Die Ereignisse um Haller und Co. überschlagen sich.
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Donyell Malen: Für 30 Millionen Euro war der Stürmer vergangenen Sommer aus Eindhoven geholt worden. Mit elf Scorerpunkten in 27 Bundesligaspielen war seine Bilanz okay. Auf den ganz großen Durchbruch wartet der Holländer aber noch. Im Trainingslager fiel er durch gute Leistungen auf. „Donny hat sich wirklich sehr gut bewegt, obwohl er ein bisschen was verpasst hat im Trainingslager“, lobte Terzic. „Er hat die 14 Tage vorher richtig hart und gut gearbeitet.“

Jude Bellingham: Wurde im Schweiz-Camp zum dritten Kapitän hinter Marco Reus und Hummels ernannt und steigt in der internen Hierarchie auf. Damit erhält der 19 Jahre alte Engländer ab sofort noch mehr Macht. Er ist total motiviert, will mit dem BVB endlich die Bayern attackieren. Von Terzic erhielt er nach dem Villarreal-Kick ein Sonderlob: „Jude hat es wieder herausragend gemacht, diesmal aus einer tieferen Position heraus.“

  • „Die Dortmund-Woche“, der SPORT1 Podcast zum BVB: Alle Infos rund um Borussia Dortmund - immer dienstags bei SPORT1, auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt

Verlierer

Manuel Akanji: Der Schweizer hatte in der abgelaufenen Saison ein Angebot zur Vertragsverlängerung ausgeschlagen. Daraufhin reagierte der BVB personell mit Süle und Schlotterbeck. In den beiden Testspielen durfte Akanji nicht mitspielen. Klares Zeichen: Er soll und will wechseln. Findet sich bis Ende der Transferperiode kein Abnehmer, könnte er sogar auf der Tribüne sitzen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Nico Schulz: Der Ex-Hoffenheimer kam 2019 für 25 Millionen Euro und floppte. Dass er keine Zukunft mehr beim BVB hat und wechseln soll, wurde im Trainingslager noch einmal deutlich. Bei manchen Übungen und Spielformen war der einstige Nationalspieler außen vor. In den beiden Testspielen stand er nicht im Kader. Hinter Guerreiro, Tom Rothe und Prince Aning ist er nur noch Linksverteidiger Nummer vier.

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