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Bundesliga: BVB-Boss Watzke verteidigt Terzic und Kehl – Winter-Transfers möglich

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Bundesliga: BVB-Boss Watzke verteidigt Terzic und Kehl – Winter-Transfers möglich

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BVB-Kritik? Watzke wird deutlich

BVB-Kritik? Watzke wird deutlich

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verteidigt Edin Terzic und Sebastian Kehl trotz einer bisher durchwachsenen Saison vehement. Die Profis kommen aber nicht so gut weg.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat auf der Mitgliedsversammlung der Schwarz-Gelben betont, dass Edin Terzic und Sebastian Kehl trotz teils Platz 6. in der Bundesliga nicht zur Debatte stehen.
. SPORT1
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von SPORT1

Borussia Dortmund steht trotz einer knapp 100 Millionen Euro teuren Shopping Tour im vergangenen Sommer nur auf einem enttäuschenden sechsten Platz in der Bundesliga.

Dabei wollten die Schwarz-Gelben in dieser Saison den großen Rivalen FC Bayern nach zehn Meisterschaften in Folge endlich vom Thron stürzen. Weit gefehlt! (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Seit 2017/18 stand der Revierklub letztmals nach 15 Spieltagen so schlecht da. Kein Wunder, dass die Dortmunder von den Medien hart angegangen wurden.

Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag wollte Hans-Joachim Watzke aber trotz einer bisher durchwachsenen Saison davon nichts hören, vielmehr brach der BVB-Geschäftsführer eine Lanze für Coach Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl.

„Vergesst es, sich an ihnen abzuarbeiten. Wir werden mit diesen beiden erfolgreich sein, weil sie top sind. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass wir uns am Ende der Saison für die Champions League qualifizieren. Wenn nicht, haben alle das Recht, uns zu kritisieren“, sprach Watzke dem Dortmunder Duo sein volles Vertrauen aus.

BVB-Geschäftsführer kritisiert Dortmunds Profis

Die BVB-Profis kamen dagegen weniger gut weg. Der BVB-Boss nannte insbesondere die beiden Bundesliga-Pleiten vor der WM-Pause in Wolfsburg (0:2) und Mönchengladbach (2:4): „Diese beiden Spiele waren nicht das, was wir von Borussia Dortmund erwarten. Ich war zwei Tage komplett aus dem Häuschen“, so Watzke. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Dennoch gab sich Sportdirektor Kehl, der auf Krücken erschienen war, kämpferisch: „Noch ist nichts verloren. Wir werden nach der WM-Pause Gas geben. Platz sechs kann nicht Anspruch von Borussia Dortmund sein.“

Auf der Mitgliederversammlung des BVB hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke seine Spieler für die kommende Saisonhälfte deutlich in die Pflicht genommen.
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Enttäuschende Hinrunde! BVB-Boss Hans-Joachim Watzke kritisiert eigene Spieler

Die anstehende, neuntägige Asien-Reise wird Kehl nach seiner Knie-OP allerdings verpassen, die Zeit aber dafür nutzen, um den Kader genauer unter die Lupe zu nehmen sowie zu analysieren. Denn Wintertransfers wollte er nicht kategorisch ausschließen: „Wir werden unsere Hausaufgaben machen und handeln, wenn es nötig ist“, so Dortmunds Sportdirektor.

Und das, obwohl die Schwarz-Gelben bereits vor der Saison 91,1 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hatten (nur die Bayern gaben in der Liga mehr aus als der BVB): Doch die Neuzugänge Salih Özcan, Anthony Modeste, Nico Schlotterbeck und Karim Adeyemi blieben bislang hinter den Erwartungen zurück. (BERICHT: Die mieseste Flügelzange der Liga?)

Zudem erkrankte Sébastien Haller an Hodenkrebs und stand noch keine Pflichtspielminute im schwarz-gelben Trikot auf dem Rasen. „Der ganz große Traum, die Bayern mal hinter uns zu lassen, hat schon einen ganz großen Denkzettel bekommen, als ich in der Schweiz im Trainingslager hörte, dass Sébastien Haller an Krebs erkrankt ist“, gestand deshalb auch Watzke ein, wollte dies aber nicht als Ausrede gelten lassen. (BERICHT: Haller erleidet Rückschlag)

Gleichzeitig sagte der BVB-Geschäftsführer: „Das ist kein Alibi, das ist die Wahrheit. Ihn hatten wir auserkoren, den Verlust von Erling Haaland, einer der besten Neuner der Welt, zu kompensieren. Der hat noch keine Minute gespielt. Lieber Sébastien, wir senden hier noch mal die besten Genesungswünsche. Wir sehnen den Tag herbei, an dem du für uns auf dem Platz stehen kannst. Wir sind voll davon überzeugt, dass du gesund zurückkommst.“

Alles zur Bundesliga auf SPORT1:

BVB-Trainer Edin Terzic zeigt sich nach der 2:4-Niederlage gegen Gladbach ernüchtert. Vor allem die Art und Weise der Gegentore wirft Fragen auf.
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Edin Terzic nach 2:4-Niederlage des BVB bei Bor. Mönchengladbach ernüchtert