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Bundesliga: Ginter trotzt Kolo Muani - Bayern-Verfolger lassen federn

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Bundesliga: Ginter trotzt Kolo Muani - Bayern-Verfolger lassen federn

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Bayern-Verfolger lassen federn

Der SC Freiburg rehabilitiert sich zwar vom 0:6 in Wolfsburg, verzweifelt aber an Trapp-Ersatz Diant Ramaj. Am Ende freut sich der FC Bayern.
Der SC Freiburg sichert sich im Rekordspiel von Christian Streich einen Punkt. Gegen Eintracht Frankfurt kommen die Breisgauer nicht über ein 1:1 hinaus.
. SPORT1
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von SPORT1

Das erfreut den FC Bayern!

Eintracht Frankfurt hat drei Tage vor dem Spitzenspiel in München die Rolle als Bayern-Jäger Nummer eins eingebüßt. Das Team von Trainer Oliver Glasner kam zum Hinrunden-Abschluss im Verfolgerduell beim punktgleichen SC Freiburg zu einem 1:1 (1:0) und liegt weiter fünf Zähler hinter dem Ligaprimus. Freiburg zeigte sich gegenüber der herben 0:6-Pleite beim VfL Wolfsburg stark verbessert.

„Im Vergleich zu Samstag haben wir eine andere Einstellung gezeigt, letztendlich können wir mit dem Punkt leben“, erklärte SC-Stürmer Lucas Höler nach dem Spiel am Sky-Mikrofon.

Streich schließt zu Volker Finke auf

Der Abschluss der Hinrunde war kein gewöhnliches Spiel für Freiburg-Trainer Christian Streich. Der 57-Jährige absolvierte sein bereits 340. Bundesligaspiel als Trainer der Breisgauer und zog somit mit SC-Ikone Volker Finke gleich.

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SGE-Coach Oliver Glasner änderte seine Startelf im Vergleich zum Erfolg gegen Schalke 04 (3:0) auf drei Positionen. Diant Ramaj ersetzte Trapp, den verletzten Junior Dina Ebimbe vertrat Christopher Lenz. Außerdem durfte der wieder fitte Abwehrmann Tuta von Beginn an spielen.

Die Eintracht überließ die Spielgestaltung zunächst den Freiburgern und versuchte, mit hohem Pressing zu Offensivaktionen zu gelangen. Doch die Defensive der Breisgauer stand stabil. Trotz mehr Ballbesitz kamen die Freiburger, die viel mit langen Bällen agierten, nur selten zwingend vor das Frankfurter Tor. Lucas Höler verpasste per Distanzschuss mit der ersten nennenswerten Chance die Führung (20.).

Auch danach diktierte Freiburg das Geschehen, Doan setzte eine flache Gregoritsch-Hereingabe nur knapp über das Tor (28.). Auch Gregoritsch fand in Ramaj seinen Meister (31.), der den erkrankten Kevin Trapp tadellos vertrat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Kolo Muani eröffnet, Ginter gleicht aus

Doch wie so oft im Fußball wird fahrlässige Chancenverwertung bestraft: Randal Kolo Muani pflückte gekonnt einen Flanke im Sechzehner herunter, vernaschte gleich drei Freiburger und schloss trocken ins rechte untere Eck ab. Es war der erste ernstzunehmende Abschluss der Hessen, die sich einmal mehr effizient zeigten (42.).

„Für mich persönlich läuft die Saison bislang sehr gut. Ich versuche, jeden Tag dazu zu lernen und Fortschritte zu machen“, schilderte der französische Torschütze nach dem Spiel bei Sky.

Die Führung allerdings sollte nicht lange anhalten: Nach einem hohen Ball von Christian Günter in den Strafraum rauschte Matthias Ginter ungebremst an und wuchtete per Kopf zum verdienten 1:1-Ausgleich ein (47.).

In der Folge häuften sich die Fouls, die Intensität erhöhte sich von Minute zu Minute. Michael Gregoritsch hatte in der 62. Minute dann die große Möglichkeit, Freiburg in Führung zu bringen. Der Österreicher scheiterte aber aus kurzer Distanz.

Auch Vincenzo Grifo, der in der 77. Minute für Höler eingewechselt wurde, konnte am Ausgang der Partie nichts mehr ändern. Durch die Punkteteilung bleiben der SCF und die Eintracht punktgleich, rutschen aber durch den parallelen 2:1-Auswärtssieg von Union Berlin in Bremen in der Tabelle zurück. Der inoffizielle Sieger der Partie heißt Bayern München, die weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf beide Teams haben. (DATEN: Ergebnisse der Bundesliga)

Am 30. April 2011 gelang Freiburgs Stürmer Papiss Cissé dank eines Doppelpacks gegen den Hamburger SV ein einmaliges Kunststück.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)