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Bundesliga: Schmadtke mit skurriler HSV-Anekdote - "kannst du eigentlich keinem erzählen!"

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Bundesliga: Schmadtke mit skurriler HSV-Anekdote - "kannst du eigentlich keinem erzählen!"

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Schmadtke mit irrer HSV-Anekdote

Jörg Schmadtke wäre einst fast beim HSV gelandet. Der Wolfsburg-Boss erzählt, wie skurril die Verhandlungen damals abgelaufen sind.
Der VfL Wolfsburg geht mit Euphorie ins neue Jahr. Nach einem fulminanten Jahresabschluss betonen die Verantwortlichen insbesondere die Geschlossenheit.
. SPORT1
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von SPORT1

Ende des Monats beendet Jörg Schmadtke seine Laufbahn.

Anlässlich seines Abschieds blickte der ehemalige Bundesliga-Keeper und langjährige Geschäftsführer des VfL Wolfsburg auf seine Karriere zurück - und erzählte, wie er fast beim Hamburger SV gelandet wäre und unter welchen skurrilen Umständen der Deal scheiterte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Im Frühjahr 2013 sei es Schmadtke zufolge zu Verhandlungen mit den Hamburgern gekommen. „Der HSV war ein Klub, der mich immer gereizt hat, die Strahlkraft ist einfach unglaublich, erzählte der 58-Jährige, der im April 2013 bei Hannover 96 gehen musste, der SZ. „Aber wie damals dort gearbeitet wurde, das kannst du eigentlich keinem erzählen.“

Schmadtke berichtet von „Fehlannahme“

Es sei eigentlich normal losgegangen: „Ich habe Gespräche mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden geführt, mich erkundigt, wie der Klub funktioniert und wo er womöglich nicht funktioniert“, erzählte Schmadtke. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

Danach sei ihm signalisiert worden, dass das Ding schon laufe. „Es hieß, nur der Personalausschuss müsse noch mal drübergucken. Bei einem Termin mit allen elf Aufsichtsräten sollte dann alles in einem Rutsch erledigt werden.“

Schmadtke sei damals „losgefahren in dem Glauben, dass wir Kaffee trinken und uns nett Guten Tach sagen.“ Ein Irrtum. „Kaffee gab es dann. Aber der Rest stellte sich als Fehlannahme heraus“, schilderte Schmadtke.

„Wie an einer ritterlichen Tafel“

Die Atmosphäre des Treffens sei skurril gewesen: „Die Räte waren vor mir platziert wie an einer ritterlichen Tafel. Und als ich mich auf meinen Stuhl setzen wollte, musste ich ihn erst mal von Krümeln säubern. Da wusste ich: Ah, da war vor mir also schon jemand da!“

Die Gespräche mit den Aufsichtsräten seien „fachlich nicht gerade in die Tiefe“ gegangen. „Irgendwann meinte einer der Räte, offenbar schwer ermüdet vom Tagesprogramm: Der soll mal sagen, was er verdienen will!“ Schmadtke habe entgegnet, dass er noch nie des Geldes wegen etwas hätte scheitern lassen, wenn er Lust auf die Aufgabe hätte. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Aus dem Gremium kam aber immer nur derselbe Satz: Der soll jetzt mal sagen, was er verdienen will!“ Im Enddefekt kam es nicht zur Zusammenarbeit, die Hamburger entschieden sich für Oliver Kreuzer, der nach einem Jahr wieder gehen musste. Schmadtke ging im Sommer 2013 zum 1. FC Köln.

23. Mai 2009: Der VfL Wolfsburg gewinnt sensationell die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga. Der Mann hinter dem Erfolg: Felix Magath.
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