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Kahn-Nachfolger beim FC Bayern? So plant Ex-DFL-Chef Seifert

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Kahn-Nachfolger beim FC Bayern? So plant Ex-DFL-Chef Seifert

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Kahn-Nachfolger? So plant Seifert

Ob Oliver Kahn über den Sommer hinaus Vorstandsvorsitzender des FC Bayern bleibt, ist unklar. Ein möglicher Nachfolger, dessen Name intern bereits gefallen sein soll, steht allerdings nicht zur Verfügung.
Steht Oliver Kahn bei den Bayern vor dem Aus? SPORT1 Experte Stefan Effenberg berichtet im STAHLWERK Doppelpass von einem brisanten Telefonat.
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cmichel
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von Kerry Hau, Christopher Michel
Ob Oliver Kahn über den Sommer hinaus Vorstandsvorsitzender des FC Bayern bleibt, ist unklar. Ein möglicher Nachfolger, dessen Name intern bereits gefallen sein soll, steht allerdings nicht zur Verfügung.

Kommt es im Sommer zum großen Vorstandsbeben beim FC Bayern?

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Am 22. Mai findet die turnusmäßige Aufsichtsratssitzung des Rekordmeisters statt. Gesprochen wird dann auch über die Zukunft der Bosse Oliver Kahn (53) und Hasan Salihamidzic (46), die angesichts der sportlichen Misere (Aus im DFB-Pokal, Aus in der Champions-League, Platz zwei in der Bundesliga fünf Spieltage vor Schluss) stark in die Kritik geraten sind.

Nach SPORT1-Informationen sind die internen Zweifel an Vorstandschef Kahn (Vertrag bis 2024) größer als an Sportvorstand Salihamidzic (Vertrag bis 2026) – und zwar nicht ausschließlich wegen der negativen Resultate auf dem Platz.

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Bayern-Boss droht das Aus: Nachfolger-Casting läuft wohl

Mitarbeiter klagen über fehlende Nahbarkeit und Harmonie unter dem Nachfolger von Karl-Heinz Rummenigge (67). Zudem soll Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß (71), dessen Wort im Verein nach wie vor sehr viel Gewicht hat, Kahn schon länger skeptisch sehen.

Dazu passt, dass sich die Spekulationen im Bayern-Umfeld häufen, wonach im Hintergrund bereits ein CEO-Kandidaten-Casting begonnen haben soll. Der Aufsichtsrat, so heißt es, diskutiere mehrere Namen.

Ein Name, der nicht nur gefallen, sondern auch für interessant befunden worden sein soll: Christian Seifert (53).

Der langjährige Bundesliga-Geschäftsführer (2005 bis 2021) hat ein hohes Standing an der Säbener Straße. Bayern-Präsident Herbert Hainer bezeichnete ihn im Zuge seines DFL-Austritts vor zwei Jahren als „Glücksfall für den deutschen Fußball“ und „Prototyp einer soliden Erfolgskultur“, der sich stets „unaufgeregt, strategisch, zielorientiert, konsequent und – nicht unwichtig – allürenfrei“ präsentiert habe.

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Will Seifert zum FC Bayern?

Nach SPORT1-Informationen steht Seifert für den Posten als Vorstandsvorsitzender bei den Münchnern jedoch nicht zur Verfügung. Er fühlt sich dem Projekt verpflichtet, das er nach seiner Zeit als Liga-Boss mit dem Medien-Riesen Axel Springer ins Leben gerufen hat: Dyn Media.

Dabei handelt es sich um eine Streaming-Plattform für Sportarten jenseits des Fußballs, die im August 2023 starten soll. In einer Doppelfunktion sieht sich Seifert nicht.

Weitere Nachfolge-Kandidaten im Blick?

Die Bayern, so heißt es, haben aber noch einige weitere spannende Kandidaten im Blick. So oder so: Eine schnelle Entscheidung wird es nicht geben. „Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf den Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Das wird schwer genug“, betonte Aufsichtsratschef Hainer nach der 1:3-Niederlage in Mainz.

Kahn selbst schloss zudem einen sofortigen Rücktritt aus. Sein einziges Ziel sei es, die Saison mit dem Meistertitel zu beenden, versicherte er, „und dann nächste Saison nochmal richtig anzugreifen!“

Ob er die Möglichkeit dazu bekommt, wird sich in den kommenden Wochen klären. Frühestens am 22. Mai.