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Bayern droht: Tuchel schimpft

Bayern droht: Tuchel schimpft

Thomas Tuchel nimmt sein Team nach dem Remis gegen Zenit in die Pflicht - und wundert sich über einen Reporter.
Jürgen Klopp, Thomas Tuchel, Ralf Rangnick, .... deutsche Trainer sind gefragter denn je. Sind die Trainer aus der Bundesrepublik sogar die besten der Welt?
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von SPORT1

Thomas Tuchel war nach dem verspielten Gruppensieg des FC Chelsea in der Champions League bedient.

Die Londoner hatten sich bei Zenit St. Petersburg in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 3:3 gefangen und landeten in der Abschlusstabelle daher hinter Juventus Turin (1:0 gegen Malmö FF) auf Platz zwei. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Dadurch droht Chelsea im Achtelfinale ein Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern, der seine Gruppe souverän für sich entschieden hat.

Stefan Effenberg kann sich nicht vorstellen, dass Klopp, Tuchel und Rangnick jemals als Trainer in die Bundesliga zurückkehren. Die Premier League bietet ihnen „andere Möglichkeiten“.
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Effenberg: „Klopp nie mehr in der Bundesliga“

Über einzelne Leistungen wollte Tuchel nach dem bitteren Remis aber nicht sprechen. „Das ist nicht der richtige Zeitpunkt dafür“, meinte der deutsche Coach, jeder sei unzufrieden. (Champions League: Die Tabelle)

Tuchel zu Reporter: „Nicht nett“

Eine Frage eines weiteren Reporters fand er noch unpassender.

Dieser hatte erwähnt, dass Tuchel nach der Niederlage gegen West Ham am Wochenende erklärt habe, dass es um Details gehe und das große Ganze nicht gefährdet sei – und anschließend gefragt: „Es hat den Anschein, als sei Ihre Nachricht nicht angekommen. Wie besorgniserregend ist es, dass die Spieler nicht zuhören, um welche Details es geht?“

Tuchel schmunzelte während der Frage und sammelte sich dann kurz: „Ich erinnere mich jetzt daran, dass Sie normalerweise ein netter Typ sind und ich das nicht persönlich nehme. Aber sie behaupten, dass meine Spieler mir nicht zuhören. Und das finde ich nicht nett. Aber das ist ihre Meinung.“

Tuchel nimmt Spieler in die Pflicht

Tuchel störte sich zudem am Verhalten seiner Spieler nach den Führungen zum 1:0 und 3:2.

„Wir hatten eine sehr gute erste Viertelstunde und haben dann aufgehört, die Dinge zu tun, die wir in der ersten Viertelstunde getan haben. Wir haben vergessen, warum wir die bessere Mannschaft waren.“

Thomas Tuchel verrät, was er über die individuellen Auszeichnungen im Fußball denkt und was die Chelsea-Spieler über Lewandowski und den Ballon d'Or denken.
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Tuchel verrät: So denken seine Spieler über Fall Lewandowski

Denn „sobald wir unser Verhalten von den Ergebnissen abhängig machen, werden wir im Moment bestraft.“ Schon gegen West Ham hatten die Blues eine Führung aus der Hand gegeben.

Werner erzielt Doppelpack

Tuchel folgerte: „Unser Verhalten ändert sich, wenn wir in Führung liegen. Und das haben wir nie getan und sollten es auch nie tun.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Wegen des späten Rückschlags war auch Timo Werner, der einen Doppelpack erzielte. „Ich bin sehr glücklich mit meiner Leistung – aber am Ende enttäuscht darüber, dass wir nicht gewonnen haben.“

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