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Champions League: Haaland-Kunstwerk schockt BVB! City dreht Partie spät

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Champions League: Haaland-Kunstwerk schockt BVB! City dreht Partie spät

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Haaland-Kunstwerk schockt BVB

Haaland-Kunstwerk schockt BVB

Der BVB zeigt bei Manchester City eine vor allem defensiv starke Leistung, schnuppert lange am Sieg. Am Ende steht Dortmund mit leeren Händen da - ein Ex-Stürmer hat entscheidenden Anteil daran.
Emre Can stand gegen Manchester City zum ersten Mal in dieser Saison wieder in der Startelf. Für ihn waren die letzten Wochen keine leichte Zeit, da er immer wieder in der Kritik stand.
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von SPORT1

Bittere Niederlage für den BVB!

Das Team von Edin Terzic hatte im Spiel bei Manchester City lange Chancen auf den Sieg, verlor am Ende allerdings mit 1:2 (0:0).

Nach dem Führungstreffer von Jude Bellingham (56. Minute) sorgte John Stones in der Schlussphase mit einem Traumtor für den Ausgleich (80.). (Die Einzelkritik zum Spiel)

Wenige Minuten später war es dann Erling Haaland persönlich, der eine Flanke zum Siegtreffer für die Citizens verwertete und seinen Ex-Klub schockte - allerdings auf einen Jubel verzichtete und stattdessen entschuldigend die Hand hob.

Hummels angefressen nach späten Gegentoren

Mats Hummels war nach der Pleite ordentlich angefressen. „Es überwiegt leider nur das Negative, weil wir verloren haben. Ein Punkt wäre nicht schlecht gewesen. Wir hatten City. Wir haben uns 80. Minuten lang aufgeopfert und hatten sie genau dort, wo wir sie haben wollten“, konstatierte er bei DAZN. (Die Einzelkritik zum Spiel)

Trainer Terzic erklärte:Die Jungs hätten sich mindestens einen Punkt verdient gehabt, wenn man so kurz vor Schluss noch führt. Aber da sieht man halt einfach die Qualität, die sie haben und wenn dann die Kräfte bei uns schwinden und sie hingegen nochmal nachlegen können.“ (Die Stimmen zum Spiel)

Der BVB-Auftritt gibt dennoch frischen Mut für das Bundesliga-Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Fjörtoft begeistert von Haaland-Tor

Jan Aage Fjortoft zeigte sich äußerst angetan vom Treffer seines Landsmannes. „Eines der besten Haaland-Tore, die ich gesehen habe. Es war die Zlatan-Art, es zu tun“, twitterte er in Anlehnung an Zlatan Ibrahimovic.

Der ehemalige City-Profi Nigel de Jong zeigte sich begeistert vom Duo Cancelo/Haaland. „Diese Cancelo-Haaland-Connection, lecker“, twitterte der Niederländer. Cancelo hatte das Tor mit einer mustergültigen Flanke vorbereitet.

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Auch für Haaland selbst war das Tor ein besonderes: „Es war sehr speziell, gegen die alten Teamkollegen zu spielen. Es hat mir mehr bedeutet, als ich vor dem Spiel gedacht hatte“, gestand er. Lob gab es für seine Ex-Kollegen. Es sei eines der besten Spiele gewesen, die Dortmund seit langer Zeit gespielt habe. Über seinen Treffer sagte er: „Es war eines meiner besten Tore.“

Schlotterbeck auf der Bank

Extrem kompaktes Auftreten, ein bisschen Matchglück und einen „Sahnetag“ des Ersatztorhüters Alexander Meyer hatte Trainer Edin Terzic als Komponenten für einen erfolgreichen Abend genannt. Nach einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Queen Elizabeth gelang es dem BVB lange mit erstaunlich wenig Mühe, das sonst stets bestens geschmierte Gefüge der Citizens zu stoppen. Die Zutaten stimmten.

Terzic setzte dafür auf mehr Physis: Er stellte Emre Can vor eine Vierer-Abwehrkette, in der überraschend Nico Schlotterbeck wegen Rückenschmerzen fehlte. Niklas Süle und Mats Hummels sollten sich Haaland entgegenstellen, das Zulaufen der Passwege und Attackieren der City-Schaltzentrale übernahmen eine Reihe weiter vorne Can, Bellingham und Salih Özcan.

In der ersten Hälfte war offensiv nicht viel geboten. Die Dortmunder verteidigten bärenstark und der englische Meister biss sich am BVB-Bollwerk die Zähne aus.

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BVB nach der Pause mutiger

„Am sechsten Tage schuf Gott Manchester City“, stand auf einem Banner, doch der englische Meister spielte wenig geistreich. De Bruyne hatte stets einen Sonderbewacher auf den Füßen stehen, die BVB-Mittelfeldspieler übergaben sich das Metronom des City-Aufbaus gegenseitig. Flanken fing Meyer sicher ab.

Dennoch sah sich der deutsche Vize-Meister phasenweise zu zehnt in den eigenen Strafraum gedrängt: City schnürte das Korsett eng. Der BVB hatte nach Ballgewinn immer wieder die von Sportdirektor Sebastian Kehl geforderten Umschaltmomente - Özcan gab den ersten gefährlichen Schuss des Spiels ab (16.).

Haaland artistisch - City dreht Partie

Dass Joao Cancelo für Manchester genervt aus der Distanz abzog (27.), war ein weiteres gutes Zeichen. Es holperte und ruckelte in Citys gefürchtetem Maschinenraum, zwischenzeitlich kamen die Passfolgen sogar zum Stillstand. Haaland hatte in der ersten Halbzeit elf Balkontakte.

In der zweiten Hälfte wurde der BVB dann auch offensiv mutiger. Zunächst vergab Marco Reus in der 52. Minute die Riesenchance aus spitzerem Winkel, rund vier Minuten später war Jude Bellingham zur Stelle. Der 19-Jährige nickte eine Reus-Flanke per Kopf ein. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

In der Folge erhöhte City den Druck merklich, zunächst ohne Erfolg. In der 80. Minute sorgte ein Distanzschuss für den Ausgleich. John Stones hämmerte den Ball aus rund 20 Metern ins BVB-Tor. Wenige Minuten später spielte Joao Cancelo eine traumhafte Außenristflanke, Erling Haaland bugsierte den Ball artistisch über die Linie. Das Drama war perfekt.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)