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Nach Hitlergruß-Skandal bei Eintracht Frankfurt: Fan mit bizarrer Erklärung

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Nach Hitlergruß-Skandal bei Eintracht Frankfurt: Fan mit bizarrer Erklärung

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Hitlergruß: Fan mit bizarrer Erklärung

Hitlergruß: Fan mit bizarrer Erklärung

Rund um das Champions-League-Spiel von Eintracht Frankfurt bei Olympique Marseille kommt es zu Ausschreitungen. Mindestens ein vermeintlicher SGE-Fan leistet sich eine widerliche Entgleisung - die SGE reagiert, der Anhänger auch.
Sport1-Moderatorin legt sich erst mit Iron Maik an - und der geht dann komplett aus dem Sattel beim 1:0 für Eintracht Frankfurt.
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von SPORT1

Hässliche Szenen vor dem Champions-League-Spiel zwischen Olympique Marseille und Eintracht Frankfurt, das die SGE am Ende mit 1:0 gewann.

Ein Video, das sich in den sozialen Netzwerken verbreitete, zeigt, wie mindestens ein Mann im Eintracht-Pullover offensichtlich einen Hitlergruß in Richtung Fans von Marseille zeigt.

Schnell gab es erste Kommentare von offensichtlichen Eintracht-Anhängern, die die widerliche Aktion verurteilten. „Ihr seid NICHT Eintracht Frankfurt“ oder „Als Eintracht-Fan kann man sich echt nur schämen bei dem, was gerade in Marseille passiert. Solche Idioten sind eine Schande für den Verein, für seine Werte und seine Tradition“ war unter anderem auf Twitter zu lesen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

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Hitlergruß? Eintracht Frankfurt reagiert

Noch am Abend meldete sich die Eintracht mit einer Stellungnahme.

„Eintracht Frankfurt steht für Toleranz und Vielfalt und zeigt im Kampf gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung eine klare Haltung. Von einem einzelnen Vorfall im Vorfeld des UEFA Champions League-Spiels zwischen Olympique de Marseille und Eintracht Frankfurt, bei dem eine als „Hitlergruß“ zu verstehende Gestik gezeigt wurde, distanziert sich der Klub in aller Deutlichkeit. Antisemitisches Gedankengut steht im krassen Widerspruch zum unmissverständlichen und unverrückbaren Wertverständnis des Klubs und seiner Wurzeln“, teilte die SGE mit.

Fan mit bizarrer Erklärung

Der betroffene Fan habe sich „noch während der ersten Halbzeit des Spiels eigenständig bei den Fanbeauftragten von Eintracht Frankfurt gemeldet und weist den Vorwurf einer antisemitischen Intention nachdrücklich zurück. Eintracht Frankfurt wird diesen Vorgang und die Darstellung des Betreffenden ausführlich überprüfen.“

Auch Vorstand Philipp Reschke meldete sich zu Wort: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Klub gibt, bei dem es klarer ist, wie er sich politisch positioniert. Der Fan hat sich bei der Fanbetreuung gemeldet: ‚Hey Leute, das bin ich. Ich habe nicht den Hitler-Gruß gezeigt. Das waren die üblichen ‚klassischen‘ Bewegungen.‘ Es gibt diese nach rechts ausscherenden Gesten ohne politischen Hintergrund. Wir müssen klären, ob das glaubhaft ist.“

Eintracht-Fan von Rakete verletzt

Schon den ganzen Tag über war die Stimmung in Marseille äußerst angespannt. Sowohl vor als auch im Stadion wurden Böller und Bengalos gezündet und geworfen.

Nach mehreren Zusammenstößen außerhalb des Stadions schossen Anhänger beider Fanlager auch vor dem Anpfiff am Dienstag im Stade Velodrome Pyrotechnik in die jeweils anderen Fanblöcke. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Dabei wurde laut Berichten von vor Ort mindestens ein Frankfurter Anhänger getroffen und verletzt, weitere verließen aus Sicherheitsgründen das Stadion vorzeitig.

„Ein Fan ist im Krankenhaus. Wir wissen nicht, warum er ernsthaft verletzt ist. Er ist stabil und außer Lebensgefahr. Das passierte rund um die Feuerwerkskörper, die aus der Marseille-Kurve durch die Netze hindurch explodierten und im Block landeten“, sagte Eintracht-Vorstand Philipp Reschke.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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