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Champions League: "Brillant" - Bellingham hebt Teamkollegen hervor - Stimmen von Borussia Dortmund und RB Leipzig

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Champions League: "Brillant" - Bellingham hebt Teamkollegen hervor - Stimmen von Borussia Dortmund und RB Leipzig

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Bayern? „Haben extrem viel Bock“

Bayern? „Haben extrem viel Bock“

Borussia Dortmund macht mit einem Sieg beim FC Sevilla einen großen Schritt Richtung K.o.-Phase. Auch RB Leipzig war gegen Celtic Glasgow erfolgreich. SPORT1 fasst die Stimmen nach den Spielen zusammen.
Der BVB verschafft sich durch ein 4:1 in Sevilla für den FC Bayern warm. Sportdirektor Sebastian Kehl verlangt dennoch eine Leistungssteigerung gegen den Rekordmeister.
. SPORT1
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von SPORT1

Nach der bitteren 2:3-Pleite beim 1. FC Köln hat Borussia Dortmund wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden. Am dritten Spieltag der Champions-League-Gruppe G feiert der BVB einen wichtigen 4:1-Auswärtserfolg beim FC Sevilla. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Den Torreigen eröffnete Raphael Guerreiro bereits in der sechsten Spielminute und brachte die Gäste früh auf die Siegerstraße. Jude Bellingham (41.) und Karim Adeyemi (43.) erhöhten noch vor der Pause auf 3:0.

Vor allem Bellingham, der zum Man of the Match gewählt wurde und mit seinem Tor für einen Rekord sorgte, war ein ständiger Antreiber der Borussia. Zwar musste die Truppe von Coach Edin Terzic nach dem Anschlusstreffer von Youssef En-Nesyri (51.) nochmal zittern, aber spätestens mit dem 4:1 durch Julian Brandt (75.) war das Spiel entschieden.

Jude Bellingham wurde beim 4:1-Sieg gegen Sevilla zum Man-of-the-Match gewählt. Nach dem Spiel lobt er allerdings die gesamte Mannschaft für die Leistung.
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4:1 BVB-Sieg gegen Sevilla: Jude Bellingham lobt Teamleistung

Zuvor ist RB Leipzig nach zwei Auftakt-Pleiten in die Königsklasse der Befreiungsschlag gelungen. Das Team von Marco Rose setzte sich mit 3:1 gegen Celtic Glasgow durch. Neben Doppelpacker André Silva trug sich auch Christopher Nkunku in die Torschützenliste ein. Überschattet wurde der Erfolg jedoch von der schweren Verletzung von Torhüter Peter Gulacsi, der sich ohne Gegnereinwirkung einen Kreuzbandriss zuzog.

SPORT1 fasst die Stimmen von DAZN zum den Siegen von Borussia Dortmund und RB Leipzig zusammen.

Jude Bellingham (Borussia Dortmund): „Das ist die Reaktion, die wir zeigen wollten. Nach den drei Toren in der ersten Halbzeit konnten wir etwas komfortabler in den zweiten Durchgang gehen. Die Verteidiger und Alex (Alexander Meyer, Anm. d Red.) waren heute brillant. Sie waren heute auf einem herausragenden Level. Es war eine Ehre, der Verteidigung zuzusehen. Diesmal haben wir nach dem Gegentreffer ein ganz anderes Gesicht gezeigt als am Samstag gegen Köln.“

... über das Duell mit Bayern München: „Wenn wir so spielen wie heute, dann haben wir eine gute Chance. Wir haben nun ein paar Tage Zeit, um uns zu erholen. Mir ist die Bedeutung der Partie gegen Bayern bewusst, aber es wird eine komplett andere Aufgabe. Dennoch haben wir heute gezeigt, was wir können, deswegen werden wir natürlich alles geben.“

Terzic lobt Moukoko: „Genauso stellen wir uns das vor“

Edin Terzic (Trainer Borussia Dortmund): „Es war nicht alles gut heute. Wir vergessen auch nicht das, was am Samstag passiert ist – auch nicht mit diesem Resultat heute. Trotzdem, es ging heute um die Champions League und fünf Punkte vor Sevilla zu kommen, den direkten Vergleich gut zu gestalten. Das ist uns gelungen und darüber freuen wir uns.“

... zum Gegentor: „Was aber gut war, dass es uns nicht umgeworfen hat, sondern wir sofort den Schalter wieder gefunden haben.“

... zu Youssoufa Moukoko: „Ich muss morgen erst mal mit dem Doc reden. Er hat heute ein sehr gutes Spiel gemacht, war von Anfang an da. Was mir richtig gut gefallen hat, auch wenn er kein Tor geschossen hat: Er war an vielen Offensivaktionen beteiligt.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

„Er hat sich immer wieder in den Gegner reingestemmt. Damit schafft er auch Zeit. Wir brauchen nicht nur Räume, sondern auch Zeit, um nachzurücken. Das ist nicht seine Paradedisziplin. Er ist nicht der größte Stürmer, aber muss das richtige Timinig finden. Er hätte sich heute mit einem Tor belohnen können. Das hätte er absolut verdient. Genauso stellen wir uns das vor.“

... zum Foul an Bellingham: „Wenn ich die Szene sehe, war ich derjenige, der kurz vor der gelben Karte stand. Ich war schon auf dem Platz. Für mich ist es ein klares Foul. Aber es ist ein brutaler Job, wenn es da so zur Sache geht. Der Schiedsrichter hat keine Zeitlupe. Es wäre schön gewesen, wenn wir in dieser Szene ein Foul bekommen hätten. Haben wir nicht. Aber wir haben es trotzdem geschafft, vier Tore zu schießen.“

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Julian Brandt (Borussia Dortmund): „Das Ergebnis ist sehr positiv. Weil wir aber selbstkritisch sind, werden wir da sicherlich auch wieder ein oder zwei Themen finden. Ich belasse es aber mal dabei, weil wir in den letzten Tagen viel Negatives angesprochen haben und jetzt den positiven Schwung beibehalten wollen. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nur in den fünf oder sechs Minuten rund um den Gegentreffer waren wir etwas am Schwimmen. Ich behalte mir dennoch das Positive bei, trotzdem darf uns das nicht passieren. Hut ab an die Truppe, drei Tage nach dem beschissenen Spiel in Köln so eine Leistung auf den Platz zu bringen.“

... zu seinem Kopfballtor: „Ich stand relativ blank, da hatte ich schon ein bisschen Druck, dass ich den reinmachen muss. Ich habe den Kopfball sehr gut getroffen. Es war nicht ganz einfach, weil auf der Flanke ein bisschen Schnee drauf war. Trotzdem hat es gepasst.“

Julian Brandt heiß auf Bayern-Spiel: „Extrem viel Bock“

... über das Duell mit Bayern München: „Wir spielen zuhause und sind immer bereit, um gegen den FC Bayern zu spielen. Wir haben extrem viel Bock. Wir wollen den Schwung mitnehmen und - ähnlich wie die Bayern in den letzten Spielen - uns das Selbstvertrauen wieder erarbeiten. Es kommt einem nichts zugeflogen, man muss danach greifen. Es wird einem Nichts geschenkt. Das haben wir heute gemacht und ist extrem wichtig für die Jungs. Wir wissen, wenn wir zusammenstehen und alles geben, sind wir in der Lage das Duell anzunehmen.“

Sami Khedira (DAZN-Experte): „Diese Phase (nach dem Gegentreffer, Anm. d. Red.) war nicht souverän, es war keine gute Abwehrleistung des BVB. Es sind viele Kleinigkeiten. Wenn sie schnell ins Gegenpressing kommen, ist es gut. Wenn sie überspielt werden und dann ins Laufen kommen, dann haben sie Probleme. Dann haben sie keine gute Zuordnung oder Umschalten mehr, keine defensive Box-Besetzung mehr.“

... über Bellinghams Lob: „Es ist bemerkenswert gut, dass er es macht. Ich habe es nicht ganz so gesehen. Sie haben es ordentlich gemacht. Aber entscheidend ist, was in der zweiten Hälfte passiert ist. Da hätten sie es noch etwas klarer gegen ein schwaches Sevilla gestalten müssen.“

Khedira wettert über Schiedsrichter

... zu Moukoko-Einsatz gegen Bayern: „Bayern wird ein anderes Kaliber. Egal, wer da spielt. Das sind unheimlich starke Spieler bei Bayern hinten drin. Da muss man sehen, wie er sich fühlt. Er kommt immer wieder aus Verletzungen. Da muss man ein Auge draufhaben. Wenn es komplett frei wäre, würde ich Moukoko spielen lassen. Die Bayern pressen unheimlich hoch und er bringt den Speed mit, die Bayern-Spieler, die aber auch schnell sind, etwas unter Druck zu setzen.“

Das Thema Belastungssteuerung sorgt für eine Kuriosität im Fantalk. Mario Basler löst Thomas Helmer kurzzeitig als Moderator ab und droht Co-Moderatorin mit Rauswurf.
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Fantalk: Mario Basler wird zum Moderator und droht mit Rauswurf

... zum BVB-Duell mit Bayern München: „Ich gehe trotzdem davon aus, dass Bayern das Spiel gewinnen wird, weil sie einfach zu gut sind.“

... zum Foul an Bellingham (in der Halbzeit): „Es ist ein absolutes Frustfoul. Vielleicht will er ein Zeichen setzen. Aber er riskiert die Gesundheit des Gegenspielers. Der Schiedsrichter ist eigentlich für viele rote Karten bekannt, für viele Unterbrechungen. Das ist für mich unverständlich.“

... zum Foul an Bellingham (nach Spielende): „Du (Terzic, Anm. d. Red.) bist Angestellter. Bei mir ist es nicht so schlimm, wenn ich von der UEFA gesperrt werde. Aber das Foul war eine ganz klare rote Karte. Da gibt es für mich keine zwei Meinungen. Das ist eine offene Sohle nach oben. Wenn der da das Schienbein bisschen trifft, ist Bellingham raus bis zur WM. Das ist eine ganz klare Fehlentscheidung.“

Rose: „Phasenweise war es ein wildes Spiel“

Marco Rose (Trainer von RB Leipzig): „Ich bin sehr zufrieden, vor allem weil wir es über weite Phasen des Spiels richtig gut gemacht haben, gegen einen guten Gegner. Es gab eine hohe Intensität, phasenweise war es ein wildes Spiel. Weil wir dem Gegner viele Aufgaben gestellt haben, haben wir das Spiel aus meiner Sicht sehr verdient gewonnen. Insgesamt eine wirklich starke Leistung.“

... zum Ausblick nächste Aufeinandertreffen kommende Woche: „Der zweite Sieg hintereinander gibt uns hoffentlich Rückenwind für die nächsten Wochen. In Glasgow wird es nächste Woche ein heißer Tanz.“

Xaver Schlager (RB Leipzig): „Wenn man nach zwei Spielen null Punkte hat, dann sollte man das nächste Spiel gewinnen. Das haben wir sehr gut gemacht. Wir wollten intensiver auftreten als Celtic, das haben wir geschafft. Wir haben gut gespielt, drei Punkte geholt und sind überglücklich.“

Blaswich: „Wünsche Pete von Herzen alles Gute“

Jonas Blaswich (RB Leipzig): „Man muss allzeit bereit sein, dass der Fall eintritt und man als Ersatztorwart in die Partie kommt. Ich wünsche Pete von Herzen alles Gute und hoffe, dass die Verletzung nicht zu schlimm ist. Auch die Reaktion von den Fans war sehr stark.“

... über das Spiel gegen Celtic: „Es war wichtig, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben und die ersten drei Punkte geholt haben. Es kommt nun eine sehr intensive Phase mit vielen Spielen. Die Belastung ist natürlich sehr hoch, aber darauf sind wir vorbereitet.“

Dominik Szoboszlai (RB Leipzig): „Ich bin sehr glücklich, es war ein schweres Spiel. Wir hatten genau so etwas erwartet, dass sie kämpfen und rennen würden, dass sie ähnlich auftreten würden wie wir. Aber wir haben es heute besser gemacht.“

... über die anstehenden Aufgaben: Ich war etwas verärgert, dass mein Tor nicht gezählt hat, aber ich bin vor allem happy darüber, dass wir drei Punkte geholt haben. Jetzt freuen wir uns auf das nächste Spiel in der Bundesliga und das Rückspiel in Glasgow.“

André Silva (RB Leipzig): „Wir haben als Team überzeugt, sind alle viel gelaufen. Wir wollten nach dem 1:1 schnell ins Spiel zurückkommen und das haben wir gut gemacht. Wir sind sehr kompakt aufgetreten, hatten es verdient zu treffen und zu gewinnen .Es war eine Erleichterung für uns, diesen Sieg geholt zu haben. Ich versuche immer, mein Bestes zu geben und dem Team zu helfen.“

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