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Guardiola kannte ihn im Sommer nicht! City-Talent überrascht Pep

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Guardiola kannte ihn im Sommer nicht! City-Talent überrascht Pep

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City-Talent überrascht Guardiola

Das letzte Gruppenspiel für Manchester City gegen den FC Sevilla war eigentlich ein nur besseres Schaulaufen. Ein großes Talent konnte es aber für sich nutzen.
Das 17-Jährige Mega-Talent Rico Lewis machte beim 3:1-Sieg von Manchester City gegen den FC Sevilla sein CL-Startelfdebüt und steuerte ein Tor bei. Pep Guardiola zeigt sich sehr glücklich mit dem Teenager.
Sebastian Mühlenhof
Sebastian Mühlenhof

Eigentlich war das Spiel von Manchester City am Mittwochabend nichts Besonderes.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen den FC Sevilla ging es für das Team von Pep Guardiola nichts mehr, denn bereits vor der Partie stand City als Gruppensieger fest. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Beim 3:1-Sieg über den spanischen Klub spielte sich mit Rico Lewis aber ein junger Mann in den Blickpunkt der Fußballwelt, den vor der Saison kaum jemand auf dem Zettel hatte. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Bei seinem Startelfdebüt in der Königsklasse trug sich der 17-Jährige sofort in die Torschützenliste ein. Mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 ist der Rechtsverteidiger nun der jüngste Torschütze bei seinem Champions-League-Startelfdebüt - und brach den Rekord eines gewissen Karim Benzema.

„Er hat ein unglaubliches Talent“, lobte ihn daher Teamkollege Ruben Dias nach der Partie.

Lewis lässt in den USA aufhorchen

Es hat jedoch gebraucht, bis dieses Talent so richtig sichtbar wurde. Für die U17-Nationalmannschaft wurde er nicht nominiert und auch für die U16 kam er lediglich auf drei Einsätze.

Selbst im heimischen Verein blieb der gebürtige Mann aus Manchester lange verborgen. Dabei begann er bereit als Siebenjähriger für die Citizens zu kicken. „Ich kannte ihn nicht, bevor wir in die USA geflogen sind“, erklärte Guardiola nach dem Sevilla-Spiel.

Der Nachwuchskicker spielte sich in der Vorbereitung aber ins Blickfeld seines Trainers. „Bei guten Spielern merkt man das innerhalb von zwei Minuten, man kann es sehen. Wir haben gesehen, dass dieser Typ etwas Besonderes hat“, erinnerte er sich.

Dabei schreckte er nicht vor den großen Namen im Team wie Erling Haaland oder Kevin De Bruyne zurück, sondern spielte befreit auf.

Lewis tanzt Bayern-Abwehr aus

Das musste auch der FC Bayern schon feststellen. Beim Testspiel gegen City in Green Bay spielte Lewis nach seiner Einwechslung bereits Katz und Maus mit der Abwehr der Münchener.

Er tanzte gleich drei Gegenspieler aus und zielte auf die lange Ecke. Sein Schuss landete jedoch nur am Pfosten.

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Aus dieser Szene, die nun rund drei Monate her ist, hat der City-Youngster gelernt. Schließlich machte er es gegen Sevilla deutlich besser.

Nach einem schönen Pass von Julián Álvarez bekam er rechts im Strafraum den Ball und donnerte ihn per Direktabnahme unter die Latte. „Was ein tolles Tor. Er ist ein fantastischer Spieler, so intelligent. Er versteht alles“, schwärmte Guardiola.

Wird Lewis der neue Phil Foden?

Auch bei den Fans kommt der Junge aus der Stadt sehr gut an. Bei seiner Auswechslung in der 85. Minute gab es Standing Ovations für Lewis.

Da er das Feld auf der anderen Seite verlassen durfte, um den Spielerwechsel schnellstmöglich durchführen zu können, bekam er von drei Tribünen hautnah mit, wie sie ihn mit dem Sprechchor “Er ist einer von uns“ feierten.

Guardiola wird ihm deswegen jedoch keine Geschenke verteilen. „Nur weil er ein City-Fan ist, heißt das noch lange nicht, dass er auch spielen wird“, schilderte er und schob an, „er musste es sich verdienen.“

Das Vertrauen zahlte Lewis in seinem ersten Champions-League-Spiel zurück. Mit solchen Leistungen könnte er wie Supertalent Phil Foden, der ebenfalls aus der eigenen Akademie stammt, schon bald öfter in der Startelf stehen.

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