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DFB-Team: Gosens: Der Hype "war zu extrem"

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DFB-Team: Gosens: Der Hype "war zu extrem"

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Gosens: Der Hype „war zu extrem“

Gosens: Der Hype „war zu extrem“

Das Hochjubeln nach ersten EM-Auftritten in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat Robin Gosens mehr geschadet als geholfen.
Die DFB-Jungs trainieren derzeit in Frankfurt für das anstehende Nations-League-Spiel gegen Ungarn. Während des Trainings mit Bundestrainer Hansi Flick sticht die hervorragende Stimmung des Teams ins Auge.
SID
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von SID

Das Hochjubeln nach ersten EM-Auftritten in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat Robin Gosens mehr geschadet als geholfen. „Das war sehr schwer zu verarbeiten. Nach dem Portugal-Spiel war ich in aller Munde, das war wie eine mediale Explosion. Es standen plötzlich Kameraleute in meinem Heimatort vor dem Haus meiner Eltern“, sagte der Linksverteidiger von Inter Mailand im großen SPORT1-Interview.

Es sei "rückblickend sicher nicht richtig" gewesen, dass er "bei der EM so krass in den Himmel gelobt wurde, aber mich ein paar Monate später wieder abzuschreiben, war ebenso wenig richtig. Die Ausschläge nach oben und nach unten sind zu extrem."

Gosens hatte wegen langwieriger Oberschenkelverletzungen große Teile der vergangenen Saison verpasst. „Es war mental schon hart. Bei der EM war ich noch der ‚Rising Star‘ und die Zukunft auf meiner Position, dann kam die Verletzung - und plötzlich musst du wieder bei Null anfangen“, sagte der 28-Jährige. Er sei aber an dem Rückschlag gewachsen.