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WM in Katar: Chile legt Protest gegen Ecuador ein und hofft auf Teilnahme an WM-Endrunde 2022

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WM in Katar: Chile legt Protest gegen Ecuador ein und hofft auf Teilnahme an WM-Endrunde 2022

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Wegen WM: Chile legt Protest ein

Wegen WM: Chile legt Protest ein

Die chilenische Nationalmannschaft hofft auf eine nachträgliche Teilnahme an der WM in Katar. Grund ist eine angeblich falsche Identität eines Ecuador-Spielers.
Die Gruppen der WM 2022 in Katar sind ausgelost. Die deutsche Nationalmannschaft erwischt ein schweres Los, ein anderer Gegner bleibt vorerst offen.
SID
SID
von SID

Die chilenische Fußball-Nationalmannschaft macht sich trotz des Scheiterns in der Qualifikation noch Hoffnung auf eine Teilnahme an der WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember) in Katar.

Wie die FIFA dem SID bestätigte, hat Chile beim Weltverband Protest eingelegt, weil Ecuador in der Südamerika-Qualifikation mit Verteidiger Byron Castillo einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt haben soll - Castillo soll eigentlich Kolumbianer sein. Zuerst hatte die New York Times über den Fall berichtet.

Castillo soll in Kolumbien geboren worden sein

Die mehrseitige Klageschrift Chiles an die FIFA, die der Times vorliegt, soll unter anderem eine Geburtsurkunde Castillos enthalten, aus der hervorgeht, dass der Verteidiger drei Jahre früher als eigentlich bekannt in Kolumbien geboren wurde.

Chile hatte in der Qualifikation nur den siebten Platz belegt, erhofft sich aber durch die Annullierung aller Spielergebnisse, bei denen Castillo mitgewirkt hat, einen Sprung auf Rang vier.

Diesen hatte sich Ecuador erkämpft und sich damit für die WM qualifiziert. Zwischen den beiden Nationen liegen noch Peru (spielt in den Interkontinental-Play-offs noch um ein WM-Ticket) und Kolumbien - gegen beide Teams war Castillo jeweils nicht zum Einsatz gekommen.