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Hani Flick: Katar "keine WM für Fans" - Bundestrainer schwärmt von Martina Voss-Tecklenburg

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Hani Flick: Katar "keine WM für Fans" - Bundestrainer schwärmt von Martina Voss-Tecklenburg

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Flick: „Das wird sich auszahlen“

Flick: „Das wird sich auszahlen“

Hansi Flick bedauert die negativen Auswirkungen der umstrittenen Fußball-WM in Katar. Ins Schwärmen gerät der Bundestrainer jedoch bei seiner Kollegin Martina Voss-Tecklenburg und Maßnahmen im Frauenfußball.
Hansi Flick hat in den vergangenen vier Länderspielen wichtige Erkenntnisse gewonnen. Es zeichnen sich erste Tendenzen ab, wer um die Startelf oder sogar um sein WM-Ticket kämpfen muss.
. SPORT1
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von SPORT1

Bundestrainer Hansi Flick bedauert die negativen Auswirkungen der umstrittenen Fußball-WM in Katar (20. November bis 18. Dezember).

„Grundsätzlich finde ich es schade, dass dieses Turnier keine WM für Fans wird“, sagte der 57-Jährige im Interview mit der Frankfurter Rundschau und dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Er habe viele Bekannte, so Flick, „die gerne nach Katar fliegen würden, es aber aus vielerlei Gründen unterlassen“. Sie könnten sich die massiven Preise nicht leisten, die Situation etwa für Homosexuelle sei inakzeptabel, es gebe Menschenrechtsverletzungen, weil Minderheiten ausgegrenzt würden. „Dabei sollte der Fußball für alle da sein. Darum sage ich: Es ist keine WM für den normalen Fan“, erklärte Flick.

Ein politisches Statement der Nationalmannschaft in Katar sei „für alle Beteiligten eine Herausforderung“, meinte Flick, „wir haben schon viele Gespräche geführt, um die Mannschaft bestmöglich zu informieren. Wir werden uns im September erneut zusammensetzen und überlegen, was wir, möglicherweise auch gemeinsam mit anderen Nationen und Mannschaften, machen können und wollen.“

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Flick schwärmt von Voss-Tecklenburg

Bei Martina Voss-Tecklenburg gerät unterdessen Flick ins Schwärmen. Der 57-Jährige sieht bei der Frauen-Bundestrainerin fachlich keine Grenzen. „Ich mag ihre Art, ich mag, wie sie Fußball sieht, sie ist eine absolute Fachfrau. Ich traue ihr jede Aufgabe zu“, sagte Flick.

Auch die Aufgabe als Bundestrainer? „Mit Horst Hrubesch war ja schon mal ein Mann verantwortlich für die Frauen-Nationalmannschaft“, sagte Flick, „er hat bewiesen, dass dies hervorragend funktioniert. Warum auch nicht? Und warum nicht auch umgekehrt? Martina und ich haben die gleiche Trainerausbildung.“ Ihm hätten „auch nicht alle zugetraut, dass ich den FC Bayern München trainieren könnte“.

Von der Frauen-EM in England, bei der die deutsche Mannschaft erst im Finale den Gastgeberinnen unterlegen war, nehme er „natürlich Dinge mit“. Ihm habe es zum Beispiel „sehr gut gefallen, wie die beiden Innenverteidigerinnen bei Ballbesitz sofort angedribbelt haben. Der Fußball, den unsere Frauen gespielt haben, der ist schon außergewöhnlich, auf hohem Niveau, mit dieser hohen Intensität. Das wünschen wir uns im DFB von allen unseren Mannschaften.“

Nun gelte es, den einst führenden Frauenfußball in Deutschland wieder nachhaltig in die Spitze zu führen. „In meinen Gesprächen mit Martina und einigen Nationalspielerinnen habe ich herausgehört, dass es ihnen vor allem darum geht, dass sich die Bedingungen weiter angleichen müssen“, berichtete Flick.

Die Ausbildung müsse sich verbessern. An diesen Punkten arbeite der DFB auf allen Ebenen. „Diesen Weg müssen wir fortsetzen und intensivieren, wir müssen die weiblichen Talente noch mehr fördern, auch in den Nachwuchsleistungszentren der Klubs. Dabei müssen wir die Vereine noch stärker unterstützen. Das wird sich auszahlen“, sagte Flick.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)