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WM 2022: Jetzt ist die Zeit der Ausreden vorbei - Kommentar von SPORT1-Chefreporter Kerry Hau nach dem DFB-Spiel gegen Oman

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WM 2022: Jetzt ist die Zeit der Ausreden vorbei - Kommentar von SPORT1-Chefreporter Kerry Hau nach dem DFB-Spiel gegen Oman

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Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Die Zeit der Ausreden ist vorbei

Das DFB-Team legt gegen den Oman eine mäßige WM-Generalprobe hin – aus mehreren und durchaus nachvollziehbaren Gründen. Die Zeit der Ausreden ist nun trotzdem vorbei, kommentiert SPORT1-Chefreporter Kerry Hau.
Langsam wird es aus richtig ernst in Sachen WM(-Vorbereitung). Die deutsche Mannschaft tat sich gegen den Oman sehr schwer. Droht ein böses Erwachen in Katar?
Kerry Hau
Kerry Hau

1:0 im Oman, sieben Tage vor dem WM-Auftakt gegen Japan – das war nichts, DFB-Team!

Zugegeben: Panikmache wäre jetzt überzogen. Das Ergebnis an sich sollte man ohnehin nicht überbewerten. Denn es gab ja auch gute Gründe für den holprigen Auftritt beim 75. der FIFA-Weltrangliste. (NEWS: Neuling rettet DFB-Team vor Blamage)

1. Das zermürbende Klima, an das sich die Stars von Hansi Flick noch gewöhnen müssen. Es war selbst am Abend noch extrem schwül in Maskat, das Thermometer zeigte um die 25 Grad an. Ein unangenehmer Vorgeschmack auf Katar!

Felix Fischer, Kerry Hau und Patrick Berger (v.l.) sind die SPORT1-Reporter vor Ort bei der WM in Katar
Felix Fischer, Kerry Hau und Patrick Berger (v.l.) sind die SPORT1-Reporter vor Ort bei der WM in Katar

2. Die fehlende Teamchemie, bedingt durch die wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten sowie die vielen personellen Umstellungen und Experimente von Flick. Man darf nicht vergessen: Mit Jamal Musiala, Serge Gnabry und Niklas Süle ließ der Bundestrainer drei Stammkräfte in Maskat komplett draußen, zudem fehlten Abwehrchef Antonio Rüdiger und Lautsprecher Thomas Müller. (EINZELKRITIK: Viermal die 5 - nur Debütant überzeugt)

Es wartet noch viel Arbeit auf Hansi Flick

Klar, dass sich die deutsche Elf mit ihnen anders präsentieren wird als mit Spielern aus der zweiten Reihe wie Lukas Klostermann, Youssoufa Moukoko oder Armel Bella Kotchap. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

3. Die Angst vor Verletzungen. Flick gab zu, dass ein Großteil seiner Spieler gegen die beherzten Omani mit angezogener Handbremse spielte und nicht mit 100 Prozent in jeden Zweikampf ging. Verständlich. (STIMMEN: Hofmann-Klartext: „Juckt mich nicht“)

Trotzdem wartet noch viel Arbeit auf Flick und seine Stars!

Wackelt die Defensive am kommenden Mittwoch gegen die Japaner so wie in der zweiten Halbzeit im Oman, präsentiert sich auch die Offensive um Kai Havertz und Leroy Sané so ideenlos, dann kann die noch recht entspannt und locker wirkende Atmosphäre im DFB-Lager schnell kippen. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der WM)

Der 1:0-Sieg gegen den Oman war nicht gerade eine Glanz-Leistung des DFB-Teams. Hansi Flick hat ganz konkrete Ansätze.
00:51
DFB-Trainer Hansi Flick nach Test gegen Oman mit klarer Ansage in Richtung Team

Die deutsche Mannschaft muss spätestens jetzt in den WM-Modus schalten! Die Zeit der Ausreden ist vorbei.

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