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Kühn: Handball-EM kann "für jeden" jederzeit enden

Kühn: Handball-EM kann "für jeden" jederzeit enden

Der deutsche Handball-Nationalspieler Julius Kühn geht mit Corona-Bedenken in die EM in der Slowakei und Ungarn.
Julius Kühn geht mit Corona-Bedenken in die EM
Julius Kühn geht mit Corona-Bedenken in die EM
© AFP/SID/FABRICE COFFRINI
SID
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von SID

Der deutsche Handball-Nationalspieler Julius Kühn geht mit Corona-Bedenken in die EM in der Slowakei und Ungarn (13. bis 30. Januar). "Es ist ja wirklich so, dass es jeden treffen kann. Von einem auf den anderen Tag kann das Turnier für jeden von uns schon vorbei sein", sagte der Rückraumspieler von der MT Melsungen den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) startet am Freitag (18.00 Uhr/ARD) gegen Belarus in die EM und trifft in der Vorrunde zudem auf Österreich (16. Januar) und Polen (18. Januar). Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die Hauptrunde.

Das deutsche Team müsse "neue Stützen" aufbauen, sagte Kühn. "Es ist so, dass die Verantwortung nun breiter gefächert werden muss und sich andere Spieler neuen Aufgaben stellen müssen - und man in diese im Turnier hineinwächst."

Es wäre "vermessen", zu behaupten, Deutschland wäre mit der Weltspitze auf Augenhöhe: "Das ist aber auch, was uns immer ausgezeichnet hat, auch 2016, als wir mit dieser Geschlossenheit Europameister wurden."