Magdeburg erteilt Löwen Lehrstunde

Magdeburg erteilt Löwen Lehrstunde

Mit einem Coup gegen Rivale Rhein-Neckar Löwen sichert sich European-League-Gewinner SC Magdeburg vorzeitig Platz drei in der Handball-Bundesliga.
Der SC Magdeburg sichert sich Tabellenplatz drei
Der SC Magdeburg sichert sich Tabellenplatz drei
© FIRO/FIRO/SID
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von SID
am 19. Juni

European-League-Gewinner SC Magdeburg hat sich vorzeitig zum dritten Mal in Folge Platz drei in der Handball Bundesliga (HBL) gesichert. (NEWS: Alles zur Handball-Bundesliga)

Die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert feierte im Duell beim direkten Konkurrenten Rhein-Neckar Löwen einen 27:22 (12:9)-Erfolg und hat vor den letzten beiden Spieltagen fünf Punkte Vorsprung vor den Löwen (47:23), die hinter die Füchse Berlin (48:24) auf Platz fünf abrutschten.

Mit dem Erfolg in Mannheim revanchierte sich der SCM für die Heimniederlage in der ersten Partie (31:33). Es war zugleich der erste Auswärtssieg beim Rivalen im 16. Anlauf. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der HBL)

Beste Werfer für die Gäste aus Sachsen-Anhalt waren vor 250 Zuschauern Michael Damgaard mit acht Treffern, siebenmal traf Omar Ingi Magnusson. Für die Löwen traf Nationalmannschafts-Kapitän Uwe Gensheimer (7/3) am häufigsten. (SERVICE: die Tabelle der HBL)

"Im Endeffekt ist es nicht entscheidend, ob man Dritter, Vierter oder Fünfter wird. Ich glaube, dass es zwar besser aussieht, aber das Gefühl ist entscheidend, wie die Saison letztlich war", sagte Löwen-Kapitän Andy Schmid.

Füchse Berlin neuer Vierter

Platz drei jedoch bedeutet die direkte Teilnahme an der Gruppenphase der European League, für die ist Magdeburg als Titelverteidiger aber ohnehin schon qualifiziert. Neuer Vierter sind nun die Füchse Berlin nach dem 36:30 (19:15) gegen die abstiegsgefährdete HBW Balingen-Weilstetten.

An der Spitze enteilt liefern sich Rekordmeister THW Kiel (63:7 Punkte) und Verfolger SG Flensburg-Handewitt (62:8) im Saisonfinale ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Das Spiel im Stenogramm:

Rhein-Neckar Löwen - SC Magdeburg 22:27 (9:12)
Tore: Gensheimer (7/3), Groetzki (5), Kohlbacher (4), Lagergren (2), Schmid (2/1), Lagarde (1), Kirkelokke (1) für Rhein-Neckar -  Damgaard (8), Magnusson (7/6), Pettersson (5), Bezjak (3), Mertens (2), Gullerud (1), O'Sullivan (1) für Magdeburg
Zuschauer: 250