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"Spielt, was ihr wollt": Gislason-Auszeit sorgt für Lacher

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"Spielt, was ihr wollt": Gislason-Auszeit sorgt für Lacher

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„Spielt, was ihr wollt“: Gislason-Auszeit sorgt für Lacher

„Spielt, was ihr wollt“ - die bemerkenswerte Auszeit-Ansage von Alfred Gislason an seine Handballer ging am Freitag viral.
Alfred Gislasons Auszeitansprache ein viraler Hit
Alfred Gislasons Auszeitansprache ein viraler Hit
© FIRO/FIRO/SID
SID
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von SID

„Spielt, was ihr wollt“ - die bemerkenswerte Auszeit-Ansage von Alfred Gislason an seine Handballer ging am Freitag viral. Die Ansprache des Bundestrainers während des furiosen Argentinien-Spiels (39:19) sorgte aber nicht bloß im Internet für Schlagzeilen, auch im deutschen Team waren sie Thema - und sorgten für ziemlich gute Laune.

"So etwas kommt bei Alfred selten vor", sagte der langjährige Kieler Rune Dahmke mit einem Grinsen: "Spätestens dann weißt du als Spieler, dass es ganz gut läuft in dem Spiel." ARD-Experte Dominik Klein, auch er ein langjähriger Spieler Gislasons, meinte zur Szene kurz vor der Pause beim Stand von 20:10: "Das habe ich auch noch nie von ihm gehört"

Co-Trainer Erik Wudtke ordnete Gislasons Worte am Freitag ein. "Wenn wir so eine Aussage von einem Trainer bei einem Spielstand von minus 10 hören würden, wäre das kein Zeichen von Souveränität", so der Assistenzcoach und führte aus: "In dem Moment war es Ausdruck von Vertrauen an unsere Rückraumspieler. Übersetzt sollte das heißen: 'Jungs, ihr spielt so gut, ihr seid in einem Flow, ich vertraue euch blind.' Weil wir aber nur 60 Sekunden Zeit haben, hat Alfred einen kürzeren Weg gefunden."

Gislason, der bei der WM deutlich gelassener und kommunikativer wirkt als bei den drei vorherigen Turnieren mit dem DHB-Team, nahm die Diskussion über seine Worte amüsiert zur Kenntnis. „Wenn die Jungs so gute Entscheidungen treffen, muss ich ihnen auch freien Lauf lassen“, sagte er am ARD-Mikrofon: „Bei mir können die Spieler mitreden. Ich versuche, die Köpfe von allen zu aktivieren. Auch wenn das von außen manchmal nicht so aussieht.“