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DHB-Teams verlieren Pro-League-Auftakt

DHB-Teams verlieren Pro-League-Auftakt

Die deutschen Hockey-Frauen kassieren zum Auftakt der neuen Pro-League-Saison eine Niederlage. Auch die Auswahl der Herren geht als Verlierer vom Feld.
Deutschland unterliegt Belgien knapp mit 0:1
Deutschland unterliegt Belgien knapp mit 0:1
© AFP/SID/MARTIN BUREAU
SID
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von SID

Die deutschen Hockey-Nationalmannschaften haben zum Auftakt der neuen Pro-League-Saison Niederlagen kassiert.

In Brüssel unterlag das Frauen-Team von Bundestrainer Xavier Reckinger Gastgeber Belgien mit 0:1 (0:0). Ambre Ballenghien (53.) erzielte den entscheidenden Treffer. Schon am Sonntag (14 Uhr) bekommen die „Danas“ die Chance auf eine Revanche, Gegner ist dann erneut gegen Belgien.

Auch Männer-Auswahl verliert

Im Anschluss verlor die Männer-Auswahl ebenfalls gegen Olympiasieger Belgien mit 1:6 (0:2). Mario Schachner (54.) gelang das einzige Tor für die Mannschaft des scheidenden Coaches Kais al Saadi. Sebastien Dockier (19.), Cedric Charlier (24.), William Ghislain (37.) und Nicolas de Kerpel (50./58.) und John-John Dohmen (59.) trafen für die Gastgeber. Am Sonntag (16.30 Uhr) treffen beide Teams erneut aufeinander.

„Wir haben insbesondere im Umgang mit der Unterzahlsituation kurz vor Ende etwas Lehrgeld gezahlt, aber grundsätzlich waren da heute auch viele sehr gute Sachen dabei“, sagte Reckinger: „Ich bin stolz auf die vier Erfahrenen, die die Youngster hier gut mitgenommen haben. Das war ein guter Einstieg für etliche unerfahrene Spielerinnen.“

Deutschland arbeitet mit Perspektivspielerinnen

Nach der verpassten Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio stehen bei den deutschen Damen vor allem Perspektivspielerinnen im Aufgebot. Das Durchschnittsalter liegt gerade einmal bei knapp 22 Jahren. „Wir wollen die jungen Spielerinnen ins kalte Wasser werfen, aber gleichzeitig auch Ergebnisse erzielen“, hatte DHB-Sportdirektor Christoph Menke-Salz gesagt.

Vor allem die „Honamas“ schlagen am Wochenende aber ein neues Kapitel auf: Der bisherige Kapitän Tobias Hauke und der langjährige Abwehrchef Martin Häner haben durch ihre Rücktritte „große Fußstapfen hinterlassen, die erst durch die jungen Spieler wieder gefüllt werden müssen“, sagte Menke-Salz vor den beiden Partien.

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