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Afrika-Cup: Schock für Fußballzwerg - Komoren vor Achtelfinale mit Corona-Ausbruch

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Afrika-Cup: Schock für Fußballzwerg - Komoren vor Achtelfinale mit Corona-Ausbruch

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Keeper-Schock für Überraschungsteam

Keeper-Schock für Überraschungsteam

Die Nationalmannschaft der Komoren muss im Achtelfinale gegen Kamerun womöglich ohne Torhüter antreten.
Zwölf Coronafälle im Team der Komoren
Zwölf Coronafälle im Team der Komoren
© AFP/SID/DANIEL BELOUMOU OLOMO
SID
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von SID

Die Nationalmannschaft der Komoren wird nach dem sensationellen Einzug ins Achtelfinale des Afrika-Cups von einem Corona-Ausbruch ausgebremst.

Wie der nationale Verband am Samstag mitteilte, wurden insgesamt zwölf Spieler und Staffmitglieder positiv getestet, darunter Trainer Amir Abdou und die beiden einzigen Torhüter im Kader: Moyadh Ousseini und Ali Ahamada. (Service: Tabellen des Afrika-Cups)

Komoren ohne Trainer und Schlüsselspieler

Am kommenden Montagabend sollen die Komoren eigentlich im Achtelfinale des Kontinentalturniers gegen Gastgeber Kamerun antreten, es wäre eine Premiere in der Geschichte des Inselstaats.

Über das weitere Vorgehen informierten die Veranstalter zunächst nicht. Die Regeln des afrikanischen Dachverbands CAF geben grundsätzlich vor, dass eine Mannschaft antreten muss, wenn mindestens elf Spieler einen negativen Coronatest aufweisen. Wenn kein Torhüter verfügbar ist, muss ein Feldspieler einspringen. Am Samstagabend absolvierten die Komoren eine Trainingseinheit.

"Wir versuchen alles in unserer Macht stehende, um Lösungen zu finden", sagte Teammanager El-Hadad Himidi in einem Video des Verbands bei Twitter: "Aber ohne unseren Trainer, ohne einige Schlüsselspieler und vor allem ohne unsere zwei verbliebenen Torhüter ist die Situation sehr kompliziert."

Über das weitere Vorgehen informierten die Veranstalter zunächst nicht. Laut der Nachrichtenagentur AFP gehören neun der zwölf Betroffenen zum Spielerkader. Die Komoren hatten als Dritter der Gruppe C knapp den Einzug in die K.o.-Runde geschafft und dabei den dreimaligen Afrikameister Ghana (3:2) aus dem Turnier geworfen.