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Premier League: Mega-Transfers? Klopp stichelt gegen Chelsea

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Premier League: Mega-Transfers? Klopp stichelt gegen Chelsea

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Mudryk? Klopp stichelt gegen Chelsea

Gegen den FC Chelsea steht Jürgen Klopp zum 1000. Mal als Fußball-Trainer an der Seitenlinie. Für die gewaltigen Wintertransfers, die die Blues zuletzt tätigen, hat der 55-Jährige derweil nur ein Lachen übrig.
Jürgen Klopp steht vor seinem 1000. Spiel als Profitrainer. Vor diesem Highlight gegen den FC Chelsea, resümiert der 55-Jährige Chefstratege des FC Liverpool die vergangenen 22 Jahre, seine Höhen und Tiefen.
. SPORT1
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von SPORT1

Vor dem wegweisenden Krisen-Gipfel in der Premier League zwischen dem FC Liverpool und dem FC Chelsea hat sich Jürgen Klopp eine Spitze gegen den Gegner aus London nicht verkneifen können.

Angesprochen auf die hohen Investitionen der Blues im Winter, die unter anderem Mykhaylo Mudryk (bis zu 100 Millionen Euro), Benoit Badiashile (rund 38 Mio. Euro) und Joao Felix (per Leihe von Atletico Madrid) verpflichteten, entrann dem 55-Jährigen auf der Pressekonferenz ein Lachen:

„Ich kann es nicht erklären, keine Ahnung. Wenn die Zahlen stimmen, ist es beeindruckend“, erklärte Klopp und fügte an, dass die Londoner wohl einen anderen Weg wählen würden, um ihre Krise (nur Platz zehn in der Liga Anm. d. Red.) zu bewältigen: „Chelsea löst die Probleme ganz offensichtlich anders als wir.“

Auch Liverpool steht vor dem Spiel nur auf Platz neun in der Premier League, ebenfalls wie Chelsea klagen auch die Reds über zahlreiche schwerwiegende Ausfälle: „Das ist die einzige Mannschaft mit einer ähnlich langen Verletzungsliste“, erläuterte Klopp. (DATEN: Die Tabelle der Premier League)

Klopp steht vor beeindruckendem Jubiläum

Dass die anstehende Partie für den Deutschen keine Gewöhnliche ist, machte er ebenfalls klar. Schließlich wird er gegen Chelsea zum 1000. Mal als Trainer an der Seitenlinie stehen, was ihn besonders stolz macht: „Das ist eine verrückte Zahl“, so der Reds-Cheftrainer. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Premier League)

Er genieße es immer noch, betonte Klopp: "Es ist der beste Job der Welt, ich liebe ihn und bin froh, dass ich ihn ausüben darf, weil ich nichts anderes kann. Ich fühle mich gesegnet, es ist keine Sekunde langweilig."

Dass er so lange als Trainer arbeiten würde, hätte er zu Beginn seiner zweiten Laufbahn im Februar 2001 beim FSV Mainz 05 nie erwartet, meinte Klopp: "Das ist eine große Sache. Ich habe die Gelegenheit bekommen, bei drei fantastischen Klubs zu arbeiten", betonte der einstige Dortmunder Meistermacher.

Mit Mainz sei er gleich am Anfang beinahe in die 3. Liga abgestiegen, erinnerte sich der 55-Jährige: "Dann wäre eine vielversprechende Trainerkarriere vorbei gewesen, bevor sie richtig angefangen hatte." Es sei damals "ein komplett anderer Job" gewesen, inklusive Gegneranalyse auf dem Videorekorder. Heute sei sein Bart "grau, das war er nicht, als ich hier herkam - ich weiß nicht, ob es wegen meines Alters oder wegen Liverpool so ist".

Was hätte der erfahrene Coach dem Trainerneuling geraten? „Mach dir keine Sorgen, wird schon schief gehen“, antwortete Klopp. Noch mehr? „Arbeite hart, bleibe neugierig, denke um die Ecke, suche Lösungen für Probleme, die du noch gar nicht hast.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)