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Manchester United: Sponsorendeal über 230 Mio. platzt wohl wegen Fan-Protest

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Manchester United: Sponsorendeal über 230 Mio. platzt wohl wegen Fan-Protest

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Wegen Fans: United 230 Mio. los?

Wegen Fans: United 230 Mio. los?

Die massiven Fan-Proteste bei Manchester United gegen die Eigentümer wirken weiter nach. Offenbar platzt deswegen ein Sponsorendeal über 230 Millionen Euro.
Proteste und Platzsturm im Old Trafford! Manchester Uniteds Fans sorgen für eine Spielabsage. Der Ärger über die Super League ist nur ein Grund für die Proteste.
. SPORT1
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von SPORT1

Anfang Mai sorgten Fans von Manchester United mit massiven Protesten gegen die Super-League-Pläne - und insbesondere Eigentümer Joel Glazer - sowie einem Sturm auf das Old Trafford für eine Spielabsage.

Doch die anhaltenden Spannungen zwischen den Anhängern und der Glazer-Familie haben offenbar noch weitreichendere Konsequenzen. Wie der Guardian berichtet, ist ein Sponsorenvertrag über 200 Millionen Pfund (rund 230 Millionen Euro) aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Wochen geplatzt.

Manchester United verliert Sponsor wegen Fan-Protesten

Demnach soll das in Manchester ansässige Unternehmen The Hut Group (THG) einen Rückzieher gemacht haben, nachdem eine Gruppe von United-Fans in einer Online-Kampagne zu einem Boykott der wichtigsten Sponsoren des Klubs aufgerufen hatte.

Bei dem Deal handelte es sich um das Trikotsponsoring auf den Trainingsshirts der "Red Devils".

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Ab dem 1. Juli sollte "Myprotein", Onlinehändler für Sportnahrung und -Kleidung und Tochterunternehmen von THG, den bisherigen Schriftzug "AON" ersetzen. United dürfte aufgrund des kurzfristigen Rückzugs Probleme haben, einen gleichwertigen Ersatz zu finden.

Vor zwei Tagen erschüttert diese Meldung noch die Fußballwelt in ihren Grundfesten, jetzt ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. Der Plan einer Super League verkommt zur Farce.
03:05
Super-League-Chaos: Chronik einer Farce

Die Red Devils, seit 2005 mehrheitlich im Besitz der Glazer-Familie, hatte sich zunächst wie fünf weitere Premier-League-Klubs (Manchester City, FC Liverpool, FC Chelsea, Tottenham Hotspur und FC Arsenal) der geplanten Super League im europäischen Fußball angeschlossen.

Zwei Tage später und nach massiven Protesten zogen alle englischen Klubs ihre Bereitschaft zur Teilnahme wieder zurück.

Joel Glazer war als Vizepräsident der Super League vorgesehen gewesen.