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Das fordert Lukaku im Kampf gegen Rassismus

Das fordert Lukaku im Kampf gegen Rassismus

Romelu Lukaku vom FC Chelsea hat vom Fußball und dessen Vertretern „stärkere“ Maßnahmen im Kampf gegen Rassismus gefordert.
Timo Werner konnte beim FC Chelsea noch nicht so richtig durchstarten. Mit der Ankunft von Romelu Lukaku wurde es noch schwieriger. Trotzdem gibt’s Lob von Trainer Thomas Tuchel.
von SID
24.09.2021 | 07:23 Uhr

Thomas Tuchels Stürmerstar Romelu Lukaku vom FC Chelsea hat sich kritisch gegen die Maßnahmen des Fußballs gegen Rassismus geäußert.

Zudem stellte der 28-Jährige die Wirkung des Kniefalls vor Spielen infrage. (NEWS: Alles zur Premier League)

Seit nun mehr einem Jahr fängt jedes Spiel in der Englischen Premier League mit einem Kniefall der Spieler und der Verantwortlichen statt. Hintergrund die ist „Black lifes Matters“ Bewegung.

Die Aktion soll auf den Missstand des Rassismus aufmerksam machen.

Lukaku: Rassismus in Sozialen Medien ein Problem

Für Chelseas Stürmer Lukaku ist das aber zu wenig: „Wir könnten im Grunde eine stärkere Positionen einnehmen“, fordert Lukaku bei CNN und verwies vor allem auf den Rassismus in den sozialen Medien: „Wir gehen auf die Knie und am Ende klatschen alle, nach dem Spiel liest man dann aber die nächste Beleidigung.“

Lukaku stellt Wirkung des Kniefalls vor Spielen infrage
Lukaku stellt Wirkung des Kniefalls vor Spielen infrage

Lukakus Teamkollege Marcos Alonso hatte zuletzt erklärt, auf den Kniefall zu verzichten und stattdessen auf das „No to Racism“-Zeichen auf seinem Trikot zu zeigen. (DATEN: Spielplan der Premier League)

Laut Lukaku sollten wichtige Spieler unter anderem mit den Chefs der Social-Media-Plattformen den Austausch suchen, um das Rassismus-Problem anzugehen:„Wir sollten uns alle zusammensetzen und über die Dinge sprechen, die zum Schutz der Spieler angegangen werden müssen“, sagte der Belgier und ergänzte.

„Wir als Verein, vom Besitzer bis hin zu den Spielern, sollten gerade jetzt ein Statement abgeben und eine Position einnehmen, dass solche Dinge nicht toleriert werden.“