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Sicherheitsrichtlinien im Kampf gegen Missbrauch

Sicherheitsrichtlinien im Kampf gegen Missbrauch

Im Kampf gegen Belästigung, Missbrauch und Ausbeutung in der Leichtathletik hat der Verband World Athletics neue Sicherheitsrichtlinien beschlossen.
Sebastian Coe ist Präsident von World Athletics
Sebastian Coe ist Präsident von World Athletics
© AFP/SID/CHARLY TRIBALLEAU
SID
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von SID

Im Kampf gegen Belästigung, Missbrauch und Ausbeutung in der Leichtathletik hat der Weltverband World Athletics (WA) neue Sicherheitsrichtlinien beschlossen.

Sie zielen darauf ab, „ein sicheres und einladendes Umfeld auf allen Ebenen des Sports zu schaffen, in dem alle Beteiligten respektiert, geschätzt und geschützt werden“, hieß es in einer Mitteilung. Der Verband will auch seine Melde- und Disziplinarverfahren für alle mutmaßlichen Vorfälle überprüfen.

„Leichtathletikvereine, Schulen und kommunale Sportstätten sollten sichere und unbeschwerte Orte für unsere Sportler sein“, sagte WA-Präsident Sebastian Coe.

Die Richtlinien könnten aber nur der Anfang sein. "Sie müssen auf allen Ebenen unseres Sports umgesetzt, überwacht und weiterentwickelt werden", betonte Coe: "Und wir werden dies zu einer unserer Prioritäten machen".

Erst am Dienstag hatte der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ein 36 Seiten umfassendes Schutzkonzept zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt vorgestellt. Ziel sei es, „Übergriffe zu minimieren und Null-Toleranz zu schaffen“.