Deutsche Wasserballer verpassen WM

Deutsche Wasserballer verpassen WM

Die deutschen Wasserballer verpassen nach Olympia auch die WM in Fukuoka. Durch den Einzug der USA ins Finale der Weltliga platzt der WM-Traum.
Hagen Stamm hatte sich mehr ausgerechnet
Hagen Stamm hatte sich mehr ausgerechnet
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. SID
von SID
am 5. Juli

Die deutschen Wasserballer werden nach der verpassten Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) auch bei den auf 2022 verlegten Weltmeisterschaften im japanischen Fukuoka nicht dabei sein.

Durch den Einzug der USA ins Finale der Weltliga, hat die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) keine Chance mehr auf die Teilnahme an der WM-Endrunde.

Nur im Falle zweier europäischer Weltliga-Finalisten wären die deutschen Wasserballer bei der WM dabei gewesen.

USA besiegt Weltmeister Italien

Im Halbfinale hatten die USA überraschend Weltmeister Italien besiegt. Im zweiten Halbfinale standen sich Griechenland und Montenegro gegenüber.

"Das ist für uns denkbar unglücklich", sagte der scheidende Bundestrainer Hagen Stamm: "Ich hatte fest damit gerechnet, dass das klappt."

Deutschland hatte beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam mit fünf Niederlagen aus fünf Spielen die Teilnahme an den Spielen deutlich verpasst. Die Wasserballer sind damit zum dritten Mal in Folge nicht bei Olympia dabei.

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