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Deutschland-Achter verpasst direkten Finaleinzug

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Deutschland-Achter verpasst direkten Finaleinzug

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Dämpfer für Deutschland-Achter

Dämpfer für Deutschland-Achter

Der Auftakt ist missglückt: Der Deutschland-Achter muss in seinem ersten WM-Rennen im tschechischen Racice einen Rückschalg verkraften.
Deutschland-Achter muss in den Hoffnungslauf
Deutschland-Achter muss in den Hoffnungslauf
© AFP/SID/INA FASSBENDER
SID
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von SID

Frankfurt am Main (SID) - Der Deutschland-Achter hat in seinem ersten WM-Rennen im tschechischen Racice einen Dämpfer hinnehmen müssen.

Das stark verjüngte deutsche Paradeboot verpasste im Vorlauf als Vierter den direkten Einzug ins Finale deutlich und muss am Freitag in den Hoffnungslauf. Nur das erstplatzierte Boot aus Kanada löste bereits das Ticket für den Endlauf am Sonntag.

Auf den ersten 500 m hielt die Crew um Schlagmann Torben Johannesen noch ordentlich mit. Nach der Hälfte der Strecke musste der deutsche Achter aber abreißen lassen und lag bereits mit einer Bootslänge zurück. Der Rückstand nach 2000 m im Ziel auf die Kanadier betrug über zwölf Sekunden. Auf Platz zwei landeten die Niederländer, Dritter wurde Australien.

Bitterer Abschied für Dräger

Der Achter befindet sich nach dem Umbruch nach den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr im Neuaufbau. In Tschechien ist das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) mit einem der jüngsten Teams seiner Geschichte am Start. Da die Olympia-Zweiten Laurits Follert und Olaf Roggensack berufsbedingt fehlen, sitzt Johannesen als einziger Silbergewinner von Tokio im Boot.

Einen erfolgreichen Hoffnungslauf legten bereits drei andere Boote aus der DRV-Flotte hin. Der Männer-Vierer ohne Steuermann, der Frauen-Doppelvierer und der Leichtgewichts-Doppelzweier der Frauen erreichten jeweils auf Rang zwei das Halbfinale.

Einen bitteren Abschied erlebte die fünfmalige Weltmeisterin Marie-Louise Dräger im nicht olympischen Leichtgewichts-Einer. Die 41-Jährige musste bei der letzten Regatta ihrer Karriere aufgrund einer Rückenverletzung auf den Start im Hoffnungslauf verzichten.

Nach mehreren coronabedingten Absagen und dem Rückzug des Männer-Doppelzweiers ist der DRV in Tschechien nur noch in acht der 14 olympischen Klassen am Start. Zu den wenigen Medaillenhoffnungen aus deutscher Sicht gehören neben dem Achter im Einer Titelverteidiger Oliver Zeidler und die EM-Dritte Alexandra Föster.




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