Crash-Zoff: Wolff will Respekt zurück

Crash-Zoff: Wolff will Respekt zurück

Toto Wolff will eine Deeskalation im Streit um den Crash von Lewis Hamilton und Max Verstappen. Ihm gehen die Aussagen von Red-Bull-Seite einfach zu weit.
Die Kollision zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen und die anschließende Zeitstrafe für den Briten hat für Diskussionen gesorgt. Nun hat sich auch Formel-1-Legende Bernie Ecclestone eingeschaltet.
Ecclestone kritisiert Hamilton-Strafe
00:44
. SPORT1
von SPORT1
am 31. Juli

Toto Wolff wünscht sich im anhaltenden Streit zwischen seinem Rennstall und Red Bull Racing eine Deeskalation.

Der Teamchef von Mercedes macht aber auch deutlich, dass ihm einige Aussagen der Konkurrenz nach dem Crash von Lewis Hamilton und Max Verstappen “einfach einen Schritt zu weit” gegangen seien. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Daher habe Mercedes nach dem gescheiteren Einspruch von Red Bull auch ein klares Statement an die Presse gegeben, in dem der großen Widersacher indirekt aufgefordert wurde, nicht weiter gegen Hamilton und dessen guten Namen zu hetzen.

Zur Erinnerung: Hamilton und Verstappen waren beim Rennen in Silverstone kollidiert - Verstappen konnte das Rennen nach einem heftigen Einschlag nicht beenden, Hamilton gewann trotz Zeitstrafe. Red Bull hatte dem Rekordweltmeister in der Folge unter anderem Fahrlässigkeit und Respektlosigkeit vorgeworfen. (DATEN: Der Rennkalender der Formel 1)

In dem angesprochenen Statement vom Donnerstag hatte Mercedes von einem “konzertierten Versuch des hochrangigen Managements von Red Bull Racing, den guten Namen und die sportliche Integrität von Lewis Hamilton zu beflecken”, gesprochen.

Wolff will keine Entschuldigung von RB

Wolff schob nun nach: “Die Bemerkungen waren nicht immer nur auf den Vorfall bezogen, sondern gaben ihm einen breiteren Beigeschmack. Das ging einfach einen Schritt zu weit. Ich denke, die Dinge, die gesagt und geschrieben wurden, waren sehr emotional.” Man habe mit “ein wenig Respekt in die Diskussion zurückbringen” wollen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Motorsport-total zitierte den Österreich aber auch mit versöhnlichen Tönen: “Ich möchte den Zündstoff, das Feuer und die Kontroverse nicht noch mehr anheizen. Was wir als Sportmannschaften tun müssen, ist, zu deeskalieren und nicht noch mehr Polarisierung in den sozialen Medien zu erzeugen.”

Eine Entschuldigung erwarte und fordere er nicht.

Ob der Verbalstreit damit beendet ist, wird die Zukunft sein. Der sportliche Wettkampf zwischen Verstappen und Hamilton nimmt am Sonntag auf jeden Fall wieder volle Fahrt auf, dann steht der Große Preis von Ungarn an.