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Hamilton weiß, was ihm blüht

Hamilton weiß, was ihm blüht

Für Lewis Hamilton geht es beim Großen Preis der Türkei nach eigener Aussage nur um Schadensbegrenzung.
Lewis Hamilton geht von Rang elf ins Rennen
Lewis Hamilton geht von Rang elf ins Rennen
© FIRO/DPPI/FIRO/DPPI/SID
SID
von SID
10.10.2021 | 06:36 Uhr

Für Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton geht es beim Großen Preis der Türkei trotz der nach seiner Rückversetzung bestmöglichen Ausgangsposition nach eigener Aussage nur um Schadensbegrenzung.

„Illusionen mache ich mir nicht“, sagte der WM-Spitzenreiter: „Wenn du in einem Zug festhängst, in dem alle mit flach gestelltem Flügel fahren können, gibt es fast kein Vorbeikommen.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Hamilton hatte zwar im Qualifying zum 16. Saisonrennen (Sonntag, 14.00 Uhr MESZ) die Bestzeit erzielt, weil aber sein bereits vierter Verbrennungsmotor des Jahres zum Einsatz kommt - straffrei erlaubt sind nur drei - muss der Brite von Platz elf und damit neun Positionen hinter seinem WM-Rivalen Max Verstappen starten.

Hamilton hofft auf Regen

Dieser hatte es vor zwei Wochen in Russland gar vom Ende des Feldes bis auf Rang zwei geschafft. Behilflich war dem Niederländer, der nur zwei WM-Punkte hinter Hamilton liegt, der Regen in der Endphase.

Auf Niederschlag hofft auch Hamilton, der 2018 in Deutschland bei wechselnden Bedingungen gar von Startplatz 14 aus triumphiert hatte. Sollte es nass sein, werde es „richtig spannend. Ich war baff, wie viel Haftung dieser Asphalt trotz nasser Oberfläche bietet“, sagte der 100-malige Grand-Prix-Sieger. (DATEN: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Kleiner taktischer Vorteil für Mercedes: Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas belegte im Qualifying Rang zwei und „erbte“ damit vom Briten den ersten Startplatz vor Verstappen. „Valtteri wird wegfahren und Lewis wird im Rennen nach vorne fahren“, sagte der Red-Bull-Star bei ServusTV: „Es wird nicht einfach sein, auch Lewis hinter mir zu halten bei der Pace, die sie an diesem Wochenende haben.“