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Formel 1: Binotto zu Mercedes? Wolff sieht "zu viel Porzellan zerschlagen"

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Formel 1: Binotto zu Mercedes? Wolff sieht "zu viel Porzellan zerschlagen"

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„Zu viel Porzellan zerschlagen“

Nach seinem Aus bei Ferrari wird über die Zukunft von Mattia Binotto viel spekuliert. Selbst Erzrivale Mercedes wird als möglicher neuer Arbeitgeber ins Spiel gebracht. Dazu hat Toto Wolff eine eindeutige Meinung.
Saisonfinale der Formel 1 in Abu Dhabi: Der Ausgang Randnotiz – überstrahlt vom Abgang eines Giganten.
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von SPORT1

Nachdem sich Mattia Binotto als Teamchef bei Ferrari verabschiedet hatte, ploppten zahlreiche Gerüchte um mögliche neue Arbeitgeber auf. Der Corriere dello Sport sah Binotto gar schon bei Mercedes in Lohn und Brot. (NEWS: Gerücht um Binotto-Hammer)

Dem hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nun aber eine eindeutige Abfuhr erteilt. „Nein. Dafür wurde zwischen uns in den vergangenen Jahren zu viel Porzellan zerschlagen, als dass das möglich wäre“, sprach sich der 50-Jährige im Formel-1-Podcast Beyond the Grid klar gegen eine Beschäftigung des Italieners aus - und fügte hinzu: „Mattia und ich hatten über all die Jahre unsere schwierigen Zeiten. Das ist kein Geheimnis.“

Zwar habe sich das Verhältnis mittlerweile gebessert, wie der Österreicher einräumte, jedoch sei es undenkbar, dass es zu einer Zusammenarbeit bei den Silberpfeilen komme.

Dennoch hatte Wolff einige warme Worte für seinen langjährigen Kontrahenten übrig. Der Posten als Teamchef der Scuderia sei wahrscheinlich einer der schwierigsten Jobs in der Formel 1. „Es war immer klar, dass er unter enormem Druck steht. Als Teamchef bei Ferrari hast du besser gute Kündigungsbedingungen vereinbart“, scherzte er. „Aber er hat sich länger gehalten, als ich dachte.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Vasseur als Binotto-Nachfolger: Auch Wolff eine Option?

Als Nachfolger von Binotto wird nach SPORT1-Informationen Frédéric Vasseur den Posten übernehmen. (NEWS: Boss-Beben: Ferrari fällt Entscheidung)

Allerdings wäre Wolff selbst auch nicht gänzlich abgeneigt gewesen, wären die Italiener auf ihn zugekommen. „Jeder, der sagt, er wäre nicht interessiert daran, Teamchef von Ferrari zu sein, sagt nicht die Wahrheit“, gestand er.

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Bereits seine Position bei den Silbernen ist ein Traum. „Ich muss mich bis heute zwicken, dass mir Daimler die Chance gegeben hat, als Anteilseigner einzusteigen, worauf ich sehr stolz bin.“ Das gleiche Gefühl hätte jedoch auch ein Ferrari-Angebot ausgelöst. „Wenn Ferrari um die Ecke gekommen wäre und mir so eine Position angeboten hätte, wäre es das Gleiche gewesen.“

Eine wirkliche Option für Ferrari sei er jedoch nie gewesen. Die Ferrari-Bosse um John Elkann sollen sich einen Teamchef wünschen, der fließen italienisch spricht. Zwar beherrscht Wolff die Sprache, laut eigner Aussage jedoch nicht gut genug. „Die Italiener sagen, dass ich gut Italienisch spreche, weil sie freundlich zu mir sind. Aber ich bin mir nicht sicher, ob man fließend dazu sagen kann.“

So lebt der Wiener weiterhin seinen Traum bei Mercedes und will Ferrari auch in der kommenden Saison wieder das Leben schwer machen. (DATEN: Die Teamwertung der Formel 1)

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