Kobras und Kühe: Bottas‘ irre Reise
Der finnische Formel-1-Pilot hatte sich in Malaysia auf sein Gravelbike gesetzt. Nun berichtet er von seinem "Abenteuer".
Formel-1-Pilot Valtteri Bottas hat auf seiner Gravelbike-Tour zum Großen Preis von Singapur den ein oder anderen tierischen Weggefährten getroffen.
„Ich habe ein paar Schlangen gesehen, was mir ein bisschen Sorgen gemacht hat, aber eigentlich waren sie ziemlich gelassen. Sie haben einfach ihr Ding gemacht“, sagte der Cadillac-Pilot: „Ich habe eine Kobra gesehen. Und ich habe eine Python gesehen, die direkt vor mir den Weg überquerte.“
Bottas’ Irrfahrt durch den Dschungel
Der Finne hatte sich nach seinem frühen Ausscheiden in Malaysia am vergangenen Wochenende auf ungewöhnliche Art und Weise auf den Weg gemacht und Singapur am Mittwoch nach knapp 420 Kilometern erreicht. „Ich habe einige dieser großen Eidechsen gesehen, die es hier auch gibt. Eine lag auf dem Weg, ich musste mit dem Fahrrad darüber springen“, erzählte Bottas: „Ich wurde von einem Hund gejagt. Auf einem schmalen Pfad saß ich hinter einer Gruppe Kühe fest. Schließlich zogen sie weiter.“
Der „verrückteste Teil“ sei aber „die Nachtfahrt durch den Dschungel“ gewesen, sagte Bottas, 2019 und 2020 Vize-Weltmeister im Mercedes: „Bei all dem Lärm dort drinnen fängt der Verstand an, einem Streiche zu spielen: ‚Was ist da draußen? Wer weiß schon, was da draußen ist?‘ Aber dann muss man einfach weitermachen und weiterfahren. Nachts mit eingeschaltetem Licht zu fahren – das war wahrscheinlich das spektakulärste Erlebnis im Wald.“
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Bottas ist begeisterter Radfahrer und mit der australischen Radrennfahrerin Tiffany Cromwell liiert. „Es war ein Abenteuer. Ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe, denn ich habe in wenigen Tagen so ziemlich ganz Malaysia gesehen – auch die wilde Seite des Landes, wie die Dschungel und die Plantagen“, sagte der Finne, der mit Neuling Cadillac weiter auf die ersten Punkte der Saison wartet. Die nächste Chance bietet sich am Sonntag im Nachtrennen (14.00 Uhr).