Nächstes Drama um Biles

Nächstes Drama um Biles

Turn-Superstar Simone Biles muss zwei Tage vor ihrem Bronzegewinn am Stufenbarren einen weiteren Rückschlag verkraften. Ihre Tante starb unerwartet.
Superstar Simone Biles steht bei ihrer Rückkehr nach ihrer Auszeit im Fokus. Am Schwebebalken holt sie eine historische Medaille.
Biles holt Medaille bei Olympia-Comeback: "Bedeutet mir die Welt"
01:05
. SPORT1
von SPORT1
am 4. Aug

Als ob diese Olympischen Spiele in Tokio nicht schon schwer genug gewesen wären für Simone Biles, muss der Turn-Superstar den nächsten Rückschlag verkraften.

Nur zwei Tage vor dem Gewinn der Bronzemedaille am Schwebebalken hat die US-Amerikanerin erfahren, dass ihre Tante gestorben ist.

“Letztlich wissen die Leute überhaupt nicht, was wir durchmachen. Vor zwei Tagen wachte ich auf und erfuhr, dass meine Tante unerwartet gestorben ist. Dass ich in der Zeit hier bei den Olympischen Spielen bin, macht die Sache nicht einfacher”, sagte die 24-Jährige in einer Medienrunde mit amerikanischen Reportern.

Biles bricht Team-Wettbewerb und Mehrkampf ab

Biles hatte zu Beginn der vergangenen Woche den Team-Wettbewerb abgebrochen und anschließend von psychischen Problemen berichtet. Die hatten sie auch davon abgehalten, den Mehrkampf im Einzel zu bestreiten.

Dazu kam, dass sie unter einem Phänomen litt, das im Turnen als “Twisties” bekannt ist und bei schnellen Drehungen um die eigene Körperachse auftritt. Im Deutschen kennt man das Problem unter dem Begriff “Schraubentick”.

“Wenn bei Schrauben das Gefühl für Raum und Zeit verloren geht, kann es schnell gefährlich werden”, erklärte die deutsche Turn-Legende Fabian Hambüchen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Er selbst habe zwischenzeitlich auch darunter gelitten, sagte der Reck-Olympiasieger von 2016.

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