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Olympiateilnehmerinnen initiieren „Ruderwald“

Olympiateilnehmerinnen initiieren „Ruderwald“

Carlotta Nwajide ruderte in Tokio, Ronja Fini Sturm war bereits in Rio am Start - und auch abseits von Olympia führt sie ihr Sport rund um die Welt.
Auch für Olympia fliegen die Athletinnen um die Welt
Auch für Olympia fliegen die Athletinnen um die Welt
© AFP/SID/CHARLY TRIBALLEAU
SID
von SID
10.10.2021 | 06:36 Uhr

Carlotta Nwajide ruderte in Tokio, Ronja Fini Sturm war bereits in Rio am Start - und auch abseits der Olympischen Spiele führt sie ihr Sport rund um die Welt. Grund genug für die Nationalmannschaftsathletinnen des Deutschen Ruderverbands (DRV), sich in der Klimakrise zu engagieren. Mit Unterstützung der Initiative Sports for Future riefen sie das Projekt „Ruderwald“ ins Leben.

"Als Rudernationalteam haben wir einen enorm hohen CO2-Fußabdruck ? unter anderem durch regelmäßige Flugreisen zu internationalen Wettkämpfen und Trainingslagern", heißt es in dem Spendenaufruf auf der Homepage des DRV: "Wir wollen daher einen Beitrag leisten, um die Auswirkungen der hohen Treibhausgasemissionen durch unsere Flüge zu reduzieren."

Nwajide und Fini Sturm (beide 26) ist bewusst, „dass wir mit den Spenden nicht den großen ökologischen Schaden der Flüge ausgleichen können, doch wir möchten unserer Vorbildfunktion als Leistungssportler:innen gerecht werden und unsere Reichweite nutzen, um Mitmenschen zu motivieren, sich für den Erhalt eines lebenswerten Planeten einzusetzen.“ Das Duo ruft daher auch alle Sportfans zu Spenden auf, durch das DRV-Präsidium und den Länderrat sei bereits ein vierstelliger Betrag zusammengekommen.

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