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Störung bei Olympischer Zeremonie

Störung bei Olympischer Zeremonie

Die Olympische Flamme hat Peking erreicht und wird der Öffentlichkeit präsentiert. Die Willkommens-Zeremonie wird von einigen Personen gestört.
Die Olympische Flamme brennt nun in Peking
Die Olympische Flamme brennt nun in Peking
© AFP/SID/NOEL CELIS
SID
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von SID

Die Olympische Flamme ist 107 Tage vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele 2022 (4. bis 20. Februar) in Peking angekommen. 

Die Willkommens-Zeremonie im Beijing Olympic Tower wurde von einem Kinderchor begleitet, ehe Stadtsekretär Cai Qui von der kommunistischen Partei die Flamme in eine spezielle Schale überführte. In dem Tower in der Nähe des Olympiastadions wird das Symbol der Spiele nun der Öffentlichkeit präsentiert.

Störende Personen von Sicherheitskräften gestoppt

Zwei Tage zuvor war die Flamme traditionell im antiken Olympia feierlich entzündet worden.

Die Zeremonie fand aufgrund der Corona-Beschränkungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt - blieb aber nicht frei von Störungen: Zwei Männer und eine Frau hatten am Montag eine tibetische Flagge und ein Transparent mit der Aufschrift „Keine Völkermord-Spiele“ entrollt, ehe sie von Sicherheits- und Polizeikräften gestoppt wurden.

Traditionell legt die Flamme hunderte von Kilometern in Griechenland zurück und passiert dabei etwa 50 Städte und archäologische Stätten. Dies entfällt in diesem Jahr, nachdem beim Fackellauf zu Tokio 2020 entgegen der Warnungen zahlreiche Menschen die Strecke säumten.

Anfang Februar soll es einen nur kurzen Fackellauf durch die drei olympischen Wettkampfzonen in Peking mit rund 1200 Fackelträgern geben.

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