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Rydzek über Olympia in Peking: „Geht um politische und wirtschaftliche Interessen“

Rydzek über Olympia in Peking: „Geht um politische und wirtschaftliche Interessen“

Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek hat kein Verständnis für die Vergabe der Olympischen Winterspiele (4. bis 20. Februar) nach Peking.
Rydzek hat kein Verständnis für die Vergabe nach Peking
Rydzek hat kein Verständnis für die Vergabe nach Peking
© AFP/SID/CHRISTOF STACHE
SID
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von SID

Kombinations-Olympiasieger Johannes Rydzek hat kein Verständnis für die Vergabe der Olympischen Winterspiele (4. bis 20. Februar) nach Peking. „Der Wintersport hat in China keinerlei Tradition. Bei der Vergabe von Olympischen Spielen steht einfach nicht der Sport im Fokus. Es geht vor allem um politische und wirtschaftliche Interessen“, sagte Rydzek den Stuttgarter Nachrichten.

Für den nordischen Kombinierer seien bereits die Wettkämpfe 2018 in Pyeonchang/Südkorea "ein einziges Prestigeobjekt" gewesen: "Peking wird allerdings sicher den negativen Höhepunkt bilden. Da wird der Gigantismus zelebriert."

Der 29-Jährige kritisierte darüber hinaus, dass für die Olympischen Spiele Wettkampfstätten errichtet werden, die danach kaum noch Verwendung finden - wie es auch für die Fußall-Weltmeisterschaft 2022 in Katar der Fall ist. „Die ist genauso irrsinnig. Und ebenfalls ein Sportereignis, das zeigt, wie Geld die Welt regiert“, so Rydzek.

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