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DOSB ohne Medaillenvorgabe nach Peking - Hoffnung auf die Top Drei

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DOSB ohne Medaillenvorgabe nach Peking - Hoffnung auf die Top Drei

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DOSB ohne Medaillenvorgabe nach Peking - Hoffnung auf die Top Drei

DOSB ohne Medaillenvorgabe nach Peking - Hoffnung auf die Top Drei

Die deutsche Olympia-Mannschaft wird ohne eine konkrete Medaillenvorgabe zu den Winterspielen nach Peking reisen.
Schimmelpfennig verzichtet auf eine Prognose für Peking

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SID
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von SID

Die deutsche Olympia-Mannschaft wird ohne eine konkrete Medaillenvorgabe zu den Winterspielen nach Peking reisen. Angesichts der vielen coronabedingten Ungewissheiten verzichtete Leistungssportvorstand Dirk Schimmelpfennig vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf eine Prognose. In dem Erreichen der Top Drei im Medaillenspiegel formulierte er dennoch ein klares Ziel.

"Wir wissen sehr wohl um die Einschränkungen und all die Schwierigkeiten, die wir haben werden", sagte Schimmelpfennig am Samstagabend im ZDF-Sportstudio: "Wir versuchen auch diesmal wieder, zu den besten drei Nationen zu gehören.

In Pyeongchang hatte Deutschland 2018 31 Medaillen, darunter 14-mal Gold, geholt und damit Rang zwei in der Nationenwertung erreicht. Es war das beste Ergebnis seit der Wiedervereinigung. Diese Ausbeute bei den Peking-Spielen (4. bis 20. Februar) zu wiederholen oder zu steigern werde schwer, betonte Schimmelpfennig, der als Chef de Mission nach China reisen wird.

Für die Sorgen vieler Athleten und Betreuer vor einer Corona-Infektion im Vorfeld der Spiele äußerte er Verständnis. "Es ist schwieriger, in die Closed Loop zu kommen als dort virusfrei zu bleiben", sagte Schimmelpfennig: "Die Closed Loop wird von vielen Experten als 'The safest Place on Earth' bezeichnet."

Mögliche Manipulationen von PCR-Tests als Eingriff in sportliche Entscheidungen fürchte er nicht. "Es gibt keine Grundlagen für diese Annahme. Wir haben Verständnis für die Sorge und Ungewissheit, aber ich bin optimistisch, dass es nicht zu Willkür-Entscheidungen kommt", sagte Schimmelpfennig.

Der Leistungssportvorstand verwies auf die international besetzte Mediziner-Kommission für Streitfälle rund um den vieldiskutierten CT-Wert, der bei PCR-Tests die Viruslast festlegt. In China liegt der kritische Wert bei 40, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines positiven Befundes höher ist als in Deutschland.

Zuvor hatte DSV-Alpinchef Wolfgang Maier in verschiedenen Interviews Bedenken geäußert, die Aktiven seien in Peking einer "Willkür" bei den Auswertungen der Coronatests ausgesetzt. Schimmelpfennig hatte bereits in einer ersten Reaktion von "Spekulationen" gesprochen.

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