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Reindl: Olympia-Absage kein Thema

Reindl: Olympia-Absage kein Thema

Franz Reindl zufolge droht dem olympischen Eishockey-Turnier in Peking aktuell keine Absage. Das Mitglied des IIHF-Councils betont aber auch, dass es noch sehr viele offene Fragen gebe.
Wolfgang Maier bringt aufgrund der undurchsichtigen Teststrategie einen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking ins Gespräch.
SID
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von SID

Laut Franz Reindl ist das olympische Eishockey-Turnier in Peking aktuell nicht gefährdet.

„Eine Absage steht nicht auf der Tagesordnung“, sagte das Mitglied des IIHF-Councils vor dem Treffen des Weltverbandes mit Vertretern der nationalen Verbände und Ligen am Donnerstag in Zürich.

Angesichts der schwierigen Coronalage und der strengen Hygieneauflagen im Gastgeberland China betonte der Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) im SID-Gespräch aber auch: „Man muss über alles sprechen, das ist klar.“

Reindl: Man muss sich Sorgen und Nöte anhören

Ein Dialog sei "immer richtig und wichtig, vor allem in der jetzigen Zeit", ergänzte Reindl: "Es gibt sehr viele Fragen, die insbesondere im Sinne der Athleten gelöst werden müssen." Es gebe "Sorgen und Nöte, die man sich anhören muss, und dann muss man miteinander Lösungen finden".

Dass dazu auch ein mögliches Alternativ-Szenario wie die Ausgliederung des Eishockey-Turniers in ein anderes Land zählen könnte, wollte Reindl nicht kommentieren.

Man solle „nicht schon vorher irgendwelche Szenarien aufstellen“, meinte der 67-Jährige: „Ich glaube, dass es zum Zeitpunkt der Spiele keinen sichereren Ort als die Olympia-Blase in Peking gibt. Allerdings sind die Einschränkungen enorm und die psychischen Belastungen für die Spieler hoch.“

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