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Olympia: Schmid und Paschke für Peking nominiert - Aus für Wellinger und Freund

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Olympia: Schmid und Paschke für Peking nominiert - Aus für Wellinger und Freund

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Olympia-Aus für Wellinger und Freund

Olympia-Aus für Wellinger und Freund

Schlechte Nachrichten für Andreas Wellinger und Severin Freund: Constantin Schmid und Pius Paschke erhalten die letzten Skisprung-Tickets für die Winterspiele in Peking.
Andreas Wellinger verpasst die Olympischen Spiele in Peking
Andreas Wellinger verpasst die Olympischen Spiele in Peking
© Imago
SID
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von SID

Constantin Schmid und Pius Paschke sind als letzte deutsche Skispringer für die Winterspiele in Peking nominiert worden, für Andreas Wellinger ist hingegen der Traum vom dritten Olympia-Gold geplatzt.

Die sportliche Leitung um Bundestrainer Stefan Horngacher meldete zum Ablauf der Frist am Sonntagmorgen Youngster Schmid und Routinier Paschke an den DOSB.

Neben dem am Freitag positiv auf Corona getesteten Wellinger (Ruhpolding) verpasst auch Sotschi-Olympiasieger Severin Freund (Rastbüchl) die Reise nach China.

Erste Olympia-Teilnahme für Schmid und Paschke

Schmid (Oberaudorf) und Paschke (Kiefersfelden) werden damit von 4. bis 20. Februar ihre ersten Olympischen Spiele bestreiten.

Die Topspringer Karl Geiger (Oberstdorf) und Markus Eisenbichler (Siegsdorf) sowie Stephan Leyhe (Willingen) waren bereits in das fünfköpfige Männerteam berufen worden.

„Der Andi war aufgrund seiner Corona-Infektion nach Absprache mit den Ärzten problematisch zu sehen, da wir nicht unbedingt einen ins Team reinbringen wollen mit einem erhöhten CT-Wert“, sagte Horngacher.

„Es kann auch dazu führen, dass er in China in Quarantäne gehen muss, diese Risiko wollen wir nicht eingehen.“

Wellinger wird vor Qualifikation positiv getestet

Der gerade nach Knieprobleme ins Team zurückkehrenden Wellinger war am Freitag vor der Qualifikation zum Weltcupspringen in Titisee-Neustadt positiv getestet worden, laut seiner Aussage lag der CT-Wert aber nur knapp unter der in Deutschland üblichen Grenze von 30.

Je tiefer der CT-Wert, desto höher ist in der Regel die Viruslast im Körper. Bei den Winterspielen in Peking wird jedoch 40 als Grenze angesetzt, bei Wellinger blieben damit Fragezeichen.

Allerdings bleibt für Wellinger und Freund, die letzten verblieben Team-Olympiasieger von 2014, noch eine kleine Restchance.

„Beide bleiben auf Abruf, sie müssen sich weiter vorbereiten“, sagte Horngacher: „Wir wissen niemals genau, was passiert. Sollte sich einer der anderen infizieren, dann wird einer von den beiden nachnominiert.“

Nur Schmid überzeugt in Titisee-Neustadt

Von den Konkurrenten um die letzten Startplätze konnte beim letzten und für die Nominierung entscheidenden Springen am Samstag im Schwarzwald nur Schmid punkten, der Achter wurde.

Routinier Freund, der erst zur Vierschanzentournee ins Weltcup-Team gerückt war, verpasste als 17. den zur Normerfüllung nötigen zweiten Top-15-Platz.

Der zuletzt formschwache Paschke kam nur auf Platz 33.

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