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Bach: IOC würde Peng bei Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe unterstützen

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Bach: IOC würde Peng bei Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe unterstützen

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Bach: IOC würde Peng bei Aufklärung der Missbrauchsvorwürfe unterstützen

Das Internationale Olympische Komitee würde Peng Shuai unterstützen, falls sie eine Untersuchung ihrer Missbrauchsvorwürfe fordere.
Thomas Bach äußert sich zu Peng Shuai
Thomas Bach äußert sich zu Peng Shuai
© AFP/SID/ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
SID
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von SID

Das Internationale Olympische Komitee würde Peng Shuai unterstützen, falls sie eine Untersuchung ihrer Missbrauchsvorwürfe fordere. Das sagte Präsident Thomas Bach auf der Pressekonferenz nach der 139. IOC-Session am Donnerstag in Peking. "Aber das muss ihre Entscheidung sein. Es ist ihr Leben", sagte Bach: "Es sind ihre Vorwürfe." Von denen habe das IOC gehört, aber auch davon, dass sie die Anschuldigungen zurückgezogen habe.

Der Frauentennisverband WTA und zahlreiche weitere Beobachter zweifeln, dass sich Peng in China frei äußern kann. Die frühere Wimbledonsiegerin im Doppel hatte im Sozialen Netzwerk Weibo berichtet, dass sie von einem hochrangigen Politiker der Kommunistischen Partei sexuell missbraucht worden sei. Wochenlang war Peng verschwunden, später wollte sie von ihren Vorwürfen nichts mehr wissen.

Bach sprach in einem Videocall mit Peng, deren Vorwürfe kamen dort aber nicht zur Sprache, was weltweit für Kritik am IOC sorgte. Während der Winterspiele, die am Freitag eröffnet werden, will Bach die 36-Jährige persönlich in der Olympia-Blase treffen. Das bekräftigte er am Donnerstag.

"Dann werden wir besser wissen, wie es ihr körperlich und mental geht", sagte er. Es sei "ein Zeichen des Respekts, es ist notwendig, dass wir sie respektieren, ihr zuhören, wie sie die Situation sieht, wie sie leben will. Das versuchen wir Schritt für Schritt rauszufinden", sagte Bach.