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Olympia 2022: Wladimir Putin leugnet erneut staatliches Doping von Russland

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Olympia 2022: Wladimir Putin leugnet erneut staatliches Doping von Russland

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Putin leugnet erneut staatliches Doping

Russlands Präsident Wladimir Putin kritisiert die Sanktionen gegen russische Sportler scharf und leugnet staatliches Doping.
Trotz drei negativer Coronatests muss Skeleton-Fahrerin Kim Meylemans in Isolation bleiben - und vergießt bittere Tränen. Doch es gibt ein olympisches Happy End.
SID
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von SID

Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Vorfeld eines Treffens mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping bei den Olympischen Winterspielen in Peking die Sanktionen gegen russische Sportler scharf kritisiert - und erneut ein staatlich unterstütztes Dopingprogramm geleugnet. (News: Alle aktuellen Infos zu Olympia 2022)

„Die Praxis der kollektiven Bestrafung für Vergehen, die von Einzelpersonen begangen wurden, ist inakzeptabel“, sagte Putin in einem Interview mit dem Chefredakteur der China Media Group, Shen Haixiong, das der Kreml veröffentlichte.

„Russland ist und bleibt den traditionellen olympischen Werten verpflichtet“, führte Putin aus: „Wir sind gegen die Politisierung des Sports und gegen Versuche, ihn als Druckmittel, unlauteren Wettbewerb oder Diskriminierung einzusetzen.“

Olympia 2022: Russland-Flagge weiter verboten

Russland wurde beschuldigt, unter anderem bei den Heim-Winterspielen 2014 in Sotschi ein staatlich unterstütztes Dopingprogramm durchgeführt zu haben. Russlands Sportler wurden daraufhin von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen. (Bericht: Ukraine-Konflikt überschattet Olympia)

Die russische Mannschaft nimmt in Peking unter dem Namen des Russischen Olympischen Komitees (ROC) teil, Flagge und Nationalhymne sind wie schon bei den Sommerspielen von Tokio 2021 verboten. Die Sperre läuft im Dezember aus. (Daten: Alle Ergebnisse zu Olympia 2022)

Russische Funktionäre dürfen nur auf Einladung des Staatsoberhaupts des Gastgeberlandes zu Wettkämpfen kommen. Putin (69) war der erste ausländische Staatschef, der seine Anwesenheit bei der Eröffnungsfeier am Freitag bestätigte.

Andere Länder, darunter die USA und Großbritannien, boykottieren die Spiele auf diplomatischer Ebene. Deutsche Politiker wollen den Spielen ebenfalls fernbleiben.

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