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Wintersport: Klimawandel verzögert die Olympia-Vergabe

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Wintersport: Klimawandel verzögert die Olympia-Vergabe

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Klimawandel verzögert Olympia-Vergabe

Die Olympischen Winterspiele 2030 werden nicht geplant auf der IOC-Session im kommenden Jahr vergeben. Dies teilt das IOC am Dienstag mit.
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SID
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von SID

Die Olympischen Winterspiele 2030 werden nicht geplant auf der IOC-Session im kommenden Jahr vergeben. Dies teilte das Internationale Olympische Komitee am Dienstag mit.

Damit will das IOC weitere Diskussionen im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel und nachhaltigen Wintersport ermöglichen.

Das IOC reagierte damit auf den Report der Vergabe-Kommission unter der Führung des Rumänen Octavian Morariu. Die Kommission hat auf Grundlage der olympischen Agenda 2020 und der Agenda 2020+5 Vorgaben und Anforderungen an einen möglichen Ausrichter der Winterspiele formuliert.

Unter anderem muss ein Bewerber an Austragungsorten von Schneewettbewerben zur Olympia-Zeit eine Temperatur von unter null Grad über einen Zeitraum von zehn Jahren nachweisen.

Ursprünglich war eine Vergabe der Spiele von 2030 für die 140. IOC-Session 2023 ins Auge gefasst worden. Die drei betreffenden Interessenten seien informiert worden, teilte das IOC mit. Als möglicher Austragungsort werden Sapporo, Salt Lake City und Vancouver gehandelt.

Ob es eine Doppelvergabe der Spiele 2030 und 2034 geben werde, sei noch offen. 2026 finden die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d‘Ampezzo statt.