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Vielseitigkeits-WM: Krajewski top, Jung "brillant"

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Vielseitigkeits-WM: Krajewski top, Jung "brillant"

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Reiten: Krajewski top, Jung brilliert

Reiten: Krajewski top, Jung brilliert

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter haben sich bei der WM nach der Dressur zunächst auf Platz zwei hinter Großbritannien eingereiht.
Julia Krajewski und deutsches Team auf Rang zwei
Julia Krajewski und deutsches Team auf Rang zwei
© FIRO/FIRO/SID
SID
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von SID

Nach einer Toprunde von Tokio-Olympiasiegerin Julia Krajewski (Warendorf) und einer laut Bundestrainer Peter Thomsen „brillanten Leistung“ des dreimaligen Olympiasiegers Michael Jung (Horb) haben sich die deutschen Vielseitigkeitsreiter bei der WM in Italien nach der Dressur zunächst auf Platz zwei hinter Großbritannien eingereiht. Jung kassierte mit Chipmunk die vorläufige Bestnote 18,8. Krajewski und Amande de B‘Neville kamen auf 26,0.

"Er hat sich super reiten lassen", sagte Jung über den einst von Julia Krajewski ausgebildeten 14-jährigen Hannoveraner Wallach Chipmunk: "Alles, was wir im Training gemacht haben, konnte ich mühelos abrufen." Jung distanzierte damit sogar die britische Topfavoritin Laura Collett mit London 52, die mit 19,3 Punkten vorgelegt hatte.

Obwohl ihre 26 Punkte kein absolutes Topergebnis bedeuten, war auch Julia Krajewski zufrieden mit der Vorstellung ihres Erfolgspferdes Amande de B'Neville. "Viel besser kann sie die Dressur nicht gehen", sagte die 33-Jährige, die als ehemalige Sportsoldatin der Bundeswehr bei der WM in Uniform antritt: "Dafür habe ich mir extra die Erlaubnis eingeholt."

Tags zuvor war Deutschland mit zwei eher mäßigen Dressur-Ergebnissen in die WM gestartet. Christoph Wahler (Bad Bevensen) mit Carjatan und Ex-Weltmeisterin Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Viamant du Matz mussten sich nach Patzern weiter hinten als erwartet einreihen.

Am Samstag steht auf der Hochebene Pratoni del Vivaro, wo bereits 1960 olympische Medaillen vergeben wurden, der 5600 m lange Geländeritt an. „Der entscheidet die WM“, sagte Bundestrainer Thomsen. Krajewski nannte den hügeligen Kurs „sehr anspruchsvoll“, Jung kündigte an, das Gelände am Freitagabend „nochmal in Ruhe abzugehen“.

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