Reitsport hofft auf staatliche Hilfen

Reitsport hofft auf staatliche Hilfen

Auch der deutsche Galopprennsport hat in der Corona-Pandemie mit großen Einnahmeverlusten zu kämpfen. Der Verband hofft auf die zugesagte staatliche Hilfe.
Das Derby in Hamburg findet dieses Jahr ohne Zuschauer statt
Das Derby in Hamburg findet dieses Jahr ohne Zuschauer statt
© Getty Images
. SID
von SID
am 9. Juli

Der deutsche Galopprennsport hofft in der Coronakrise auf staatliche Hilfe.

"Natürlich hoffen auch wir, dass uns der Staat wenigstens einen Teil der ohne jedes Verschulden erlittenen Einbußen erstattet. Wir bemühen uns deshalb wie andere um Unterstützung", sagte Verbandspräsident Michael Vesper im SID-Interview.

Der Deutsche Bundestag hatte in der vergangenen Woche eine 200 Millionen Euro schwere Finanzhilfe für die großen Profiligen Handball, Eishockey, Basketball und Volleyball sowie weitere betroffene Vereine in kleineren Sportarten bewilligt.

Derby ohne Besucher

Der Galopprennsport veranstaltet seit dem 7. Mai wieder Rennen - allerdings ohne Zuschauer. Auch beim dreitägigen Derby-Meeting von Freitag bis Sonntag in Hamburg (LIVE im Free-TV und im Livestream auf SPORT1.de und in der SPORT1 App) sind keine Besucher erlaubt.

Die Situation sei "äußerst dramatisch", so Vesper: "Wir haben ja zwei Monate lang gar keine Rennen durchführen können. Auch die Einnahmen von Deutscher Galopp, unserem Dachverband, hängen an den Abgaben der Rennvereine und der Besitzer. Wenn es keine Rennen gibt, haben wir auch keine Einnahmen. Aber Fixkosten bleiben natürlich. Wir sind also in einer schweren Krise."

Vesper ist aber dennoch zuversichtlich, "dass wir uns mit vereinten Kräften da herausarbeiten." Es gebe "eine Jetzt-erst-recht-Haltung" und "die Bereitschaft zu Reformen, die jetzt sichtbar wird."

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