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Becker: Dort hat Zverev die größten Chancen

Becker: Dort hat Zverev die größten Chancen

Boris Becker traut Olympiasieger Alexander Zverev im kommenden Jahr viel zu. Bei Roger Federer ist er deutlich weniger optimistisch.
Khaby Lame kann es sich nicht verkneifen, Alexander Zverev mal zu zeigen, wie man richtig feiert. Der TikToker weiß wie man als Champion Champagner trinken sollte.
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von SID

Tennis-Legende Boris Becker (54) traut Olympiasieger Alexander Zverev im kommenden Jahr den ersten Grand-Slam-Titel zu.

„Das wäre für mich der nächste natürliche Schritt. Ich sehe keinen Grund, warum er das nicht schaffen sollte“, sagte Becker auf SPORT1-Nachfrage bei der Eröffnung seiner internationalen Akademie in Hochheim. Auch der Sprung an die Spitze der Weltrangliste sei für den Hamburger 2022 möglich.

"Den größten Schritt in diesem Jahr hat er in seiner Konstanz gemacht", sagte Becker: "Man hat mal einen schlechten Tag, aber die Konstanz ist dann entscheidend. Da hat er noch zugelegt."

Boris Becker schwärmt von Alexander Zverev

Neben seinem Triumph im olympischen Finale von Tokio und zwei Masters-Titeln gewann Zverev 2021 auch die ATP Finals in Turin.

„Beide Erfolge waren unglaublich, auch gegen starke Gegner“, sagte Becker, der den Weltranglistendritten auf Hartplatz und Sand am stärksten sieht: „Da fühlt er sich noch wohler als auf Rasen.“

Becker weiter: „Ein Grand-Slam-Sieg würde auch einen Anstieg in der Weltrangliste bedeuten. Er ist aktuell die 3, meiner Ansicht nach kann er 2022 auch die Nummer 1 werden. Er ist jetzt in dem Bereich angekommen, wo man ihm das zutrauen kann.“

Becker erwartet schwieriges Federer-Comeback

Dem derzeit verletzten Schweizer Roger Federer (40) traut Becker ein erneutes Comeback zu.

„Ich wünsche mir, dass er nochmal Tennis spielt. Er ist eine absolute Legende des Sports. Man möchte ihn natürlich gewinnen sehen“, sagte er und ergänzte: „Je länger man weg ist, desto schwieriger wird es, zurückzukommen.“

Zudem übte der dreimalige Wimbledonsieger angesichts der Coronakrise Kritik.

„Ich frage mich immer noch, warum so viele Menschen in Deutschland nicht geimpft sind, ich verstehe es nicht“, sagte Becker. Man müsse schauen, „dass wir aus dieser Krise gemeinsam herauskommen. Schlechter wird es ja kaum noch.“

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