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Deutschland selbstbewusst gegen Österreich

Deutschland selbstbewusst gegen Österreich

Mit dem Schub aus dem überraschenden Sieg gegen Serbien will das deutsche Davis-Cup-Team gegen Österreich den Einzug ins Viertelfinale klarmachen.
Alexander Zverev besiegt Daniil Medvedev bei den ATP Finals und sorgt für den nächsten Meilenstein. Bisher gilt Boris Becker als bester deutscher Tennisspieler. Löst Zverev ihn jetzt ab?
SID
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von SID

Der überraschende Sieg gegen Serbien um Tennis-Topstar Novak Djokovic hat dem deutschen Davis-Cup-Team viel Selbstvertrauen gegeben, und mit diesem Schub soll nun gegen Österreich der Viertelfinaleinzug gelingen.

„Das war sehr wichtig für das gesamte Team. Wir gehen mit breiter Brust in die zweite Partie gegen Österreich“, sagte Doppelspezialist Kevin Krawietz im Hinblick auf das zweite Gruppenspiel am Sonntagin Innsbruck, in dem ein Sieg den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen würde.

„Wir haben es in der eigenen Hand, das ist sehr wichtig“, sagte Kapitän Michael Kohlmann nach dem 2:1 am Samstagabend gegen den Mitfavoriten Serbien.

Kohlmann warnt vor Österreich

Kohlmann warnte aber vor den Österreichern, die ohne den lange verletzten Topspieler Dominic Thiem der Underdog der Gruppe sind.

"Deutschland gegen Österreich ist immer speziell", sagte Kohlmann: "Wir kriegen da nichts geschenkt, wir müssen genauso wieder die zwei Punkte herholen."

Deutschland glänzt ohne Zverev

Ohne Olympiasieger Alexander Zverev, der als Kritiker des derzeitigen Davis-Cup-Formats auf eine Teilnahme verzichtete, sorgte das Doppel Krawietz/Tim Pütz gegen Serbien für den entscheidenden Punkt gegen Grand-Slam-Rekordchampion Djokovic und Nikola Cacic.

Einen großen Anteil an diesem Erfolg schrieb Krawietz Teamchef Kohlmann zu.

„Kohle hat uns immer vermittelt, dass wir eine Chance haben, auch wenn Djokovic gegenüber steht“, erzählte der zweimalige French-Open-Sieger: „Wir haben alle ganz fest dran geglaubt.“

DTB-Team kann sogar Gruppensieger werden

Als Sieger der Gruppe F würde die deutsche Mannschaft auch das Viertelfinale in Innsbruck bestreiten, ehe es zu einem möglichen Halbfinale nach Madrid ginge.

„Klar haben wir gesagt, wir wollen nach Madrid“, sagte Kohlmann: „Aber das primäre Ziel war, Gruppensieger zu werden und in Innsbruck zu bleiben, die gleichen Bedingungen vorzufinden und hier das Viertelfinale zu spielen.“