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Australian Open: Daniil Medvedev im Halbfinale - Russe ausgebuht nach Djokovic-Nennung

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Australian Open: Daniil Medvedev im Halbfinale - Russe ausgebuht nach Djokovic-Nennung

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Favorit ausgebuht nach Djokovic-Nennung

Favorit ausgebuht nach Djokovic-Nennung

Das war knapp! Um Haaresbreite entgeht Daniil Medvedev dem Aus bei den Australian Open. Der Russe dreht im Viertelfinale eine Partie nach 0:2-Satzrückstand - und kassiert danach Buhrufe.
Alexander Zverev scheidet bei den Australian Open bereits im Achtelfinale aus. Nach einem positiven Tennis-Jahr schafft es der Deutsche nicht, den ersten Platz Weltrangliste einzunehmen.
. SPORT1
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von SPORT1

Daniil Medvedev drehte jubelnd eine Pirouette, sein Trainer Gilles Cervara bekreuzigte sich auf der Tribüne.

Mit Nerven aus Stahl und ein wenig Mithilfe seines Gegners hat der Turnierfavorit aus Russland das drohende Aus im Viertelfinale der Australian Open noch abgewendet. (Die Australian Open im LIVETICKER)

Medvedev drehte beim 6:7 (4:7), 3:6, 7:6 (7:2), 7:5, 6:4-Sieg gegen den furios aufspielenden Kanadier Felix Auger-Aliassime eine schon fast verloren geglaubte Partie, wehrte einen Matchball ab und kämpfte sich ins Halbfinale der Australian Open.

Medvedev nennt Djokovic - und kassiert Buhrufe

Nach dem Match sorgte Medvedev im Interview mit seinen gewohnt offenen und oft auch provokanten Antworten für Aufsehen.

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„Ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich weiß nicht, ob die Leute es gerne hören, aber ich habe mir gesagt: ‚Was würde Novak tun‘?“, sagte Medvedev im Wissen um die mögliche Reaktion der Zuschauer.

Diese ließ auch nicht lange auf sich warten und lautstarke Buhrufe waren zu hören. Medvedev schob daraufhin nach: „Oder Rafa und Roger auch.“

Plötzlich verwandelten sich die Buhrufe in Applaus und Begeisterungsrufe. (SERVICE: Australian Open Herren Spielplan)

Australian Open: Vekic lacht über Medvedev-Aussage

Tennisprofi Donna Vekic kommentierte Medvedevs Aussagen bei Twitter mit tränen-lachenden Emojis und schrieb nur „Legende“.

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Medvedev verriet auch seine Haltung bei 0:2-Satzrückstand: „Wenn er (Felix Auger-Aliassime, Anm. d. Red.) siegen will, muss er bis zum letzten Punkt kämpfen. Auch wenn es 5:0, 40:0 für ihn steht - ich will ihn für das nächste Match müde machen.“

Die Kamera unterzeichnete er nach dem Ende der 4:42 Stunden langen Tennisschlacht mit „Not tired“, also „nicht müde“.

Auger-Aliassime und Medvedev begeistern Boris Becker

Die Zuschauer im Melbourne Park bekamen zuvor großen Sport geboten, der Krimi zwischen Auger-Aliassime und Medvedev riss sie von den Sitzen.

„Dieses Match ist Werbung für den Tennissport“, sagte Eurosport-Experte Boris Becker. (SERVICE: Australian Open Damen Spielplan)

Der kanadische Weltranglistenneunte dominierte die ersten beiden Sätze und erarbeitete sich im vierten Durchgang einen Matchball, den Medvedev mit Klasse abwehrte und danach mächtig aufkam.

Vorher hatte schon Tsitsipas seinen Anspruch auf den Titel untermauert - die Halbfinals versprechen Hochspannung.

Tsitsipas will Alexander Zverev eines Besseren belehren

Medvedev spielt nun wie im Vorjahr gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas um den Finaleinzug. Tsitsipas will Down Under auch den gescheiterten deutschen Topspieler Alexander Zverev eines Besseren belehren.

Die deutsche Nummer eins hatte zuletzt die Prognose abgegeben, dass wohl vor allem Djokovic, Medvedev und er selbst im neuen Jahr viele der wichtigen Trophäen gewinnen würden.

Tsitsipas, den Weltranglistenvierten und Finalteilnehmer der French Open, erwähnte er nicht. „Lassen wir das Tennis sprechen“, entgegnete Tsitsipas angesprochen auf Zverevs Aussage und lässt nun Taten folgen.

Tsitsipas zu stark für Sinner - Rafael Nadal im Halbfinale

Der 23-Jährige setzte sich überraschend deutlich 6:3, 6:4, 6:2 gegen den hochtalentierten Südtiroler Jannik Sinner (20) durch und will nachlegen.

„Auch wenn ich jetzt im Halbfinale bin - das ist erst der Anfang“, sagte Tsitsipas.

Auch noch im Titelrennen sind der 20-malige Grand-Slam-Sieger Rafael Nadal aus Spanien und der italienische Wimbledonfinalist Matteo Berrettini, die ebenfalls am Freitag ums Finalticket spielen.

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